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11.05.2014

Tausende strömen zum "Tag der offenen Klosterpforte" in Maulbronn

Mailbronn. Rund 46 Millionen Euro war dem Land in den vergangenen 20 Jahren der Erhalt des Klosters Maulbronn wert. Wie dieses Geld investiert wurde, interessierte am Samstag gut 6000 Besucher beim „Tag der offenen Klosterpforte“.

Bildergalerie: "Tag der offenen Klosterpforte" am Kloster Maulbronn

Der Fokus dieser Bilanz richtete sich nicht zufällig auf diese zwei Jahrzehnte: Denn eben so lange ist das Kloster Weltkulturerbe der Unesco – und zudem das erste im Südwesten, das 1993 in diesen Status erhoben wurde.

Für den baden-württembergischen Regierungsvize Nils Schmid (SPD) ist diese Auszeichnung deshalb „Ehre und Verpflichtung“ zugleich, wie er beim Festakt am Samstag in der Klosterkirche sagte. „Welterbestätten gehören der gesamten Menschheit“, betonte der Wirtschafts- und Finanzminister, und erforderten einen strikten Erhaltungsplan. Deshalb investiere das Land im laufenden und den kommenden zwei Jahren weitere acht Millionen Euro in die Anlage. Umrahmt wurden die Feierlichkeiten durch Entdeckungstouren durch die weitläufige Anlage mit Führungen, Präsentationen und Ausstellungen. Die Besucher konnten eintauchen in die mittelalterliche Welt der Zisterzienstermönche mit ihren über Jahrhunderte erhaltenen, in Stein gemeißelten baugeschichtlichen Zeugnissen aus der Zeit des Übergangs von der Spätromanik in die Frühgotik.