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Den Ötisheimer ELW begutachten Andreas Weigel (von links), Sascha Reich, Illingens Feuerwehrkommandant Joachim Saalbach, Bürgermeister Harald Eiberger und Uwe Adam mit dem Ötisheimer Kommandanten Jochen Hörnle. Foto: Prokoph
Den Ötisheimer ELW begutachten Andreas Weigel (von links), Sascha Reich, Illingens Feuerwehrkommandant Joachim Saalbach, Bürgermeister Harald Eiberger und Uwe Adam mit dem Ötisheimer Kommandanten Jochen Hörnle. Foto: Prokoph
13.04.2018

Technischer Ausschuss prüft Kauf von Einsatzleitwagen der Illinger Feuerwehr

Illingen. Bevor man ein neues Auto kauft, macht man sich meistens im Vorfeld schon schlau. Das hat der technische Ausschuss des Illinger Gemeinderates vor seiner Sitzung am Mittwochabend getan.

Denn im aktuellen Haushaltsplan ist für die Illinger Feuerwehr der Kauf eines neuen Einsatzleitwagens (ELW) vorgesehen, weil das bisherige Fahrzeug schon 16 Jahre alt ist und somit bereits ein Jahr über der durchschnittlichen Nutzungsdauer dieser Fahrzeuge von etwa 15 Jahren liegt.

Informationen aus Ötisheim

Der Ötisheimer Kommandant Jochen Hörnle half den Illingern bei der Informationsbeschaffung und zeigte den Räten den neuen ELW, der in Ötisheim im November für 108.000 Euro angeschafft wurde. 150 PS hat der VW T6, vier Sitze, und im hinteren Teil einen eingebauten Funktisch auf dem ein PC mit Internet, Telefon und ein Funkgerät mit zwei Sprechzellen installiert sind. „Die Lieferzeit betrug ein Jahr“, machte Hörnle den Gemeinderäten klar, dass hier ein langer Vorlauf für die Beschaffung dieses Spezialfahrzeuges nötig sei. Auch in Mühlacker musste der dortige ELW ein Jahr vorher in Auftrag gegeben werden, so Hörnle.

Ob man Geld spare und Rabatt bekäme, wenn man gleichzeitig mehrere Fahrzeuge dieser Art im Kreis bestellen würde, interessierte CDU-Gemeinderat Winfried Scheuermann. „Diese Autos sind individuelle Handarbeit, die von kleineren Firmen gefertigt werden, da spielt die Menge keine Rolle“, verdeutlichte Illingens stellvertretender Kommandant Martin Beller. Er war mit Kommandant Joachim Saalbach vor Ort. „Wir gehen davon aus, dass ein Feuerwehrfahrzeug mit Diesel überall hinfahren darf“, sagte Bürgermeister Harald Eiberger auf die laut geäußerte Überlegung der Runde, ob das Dieselfahrzeug dann auch in möglicherweise neu ausgewiesenen Umweltzonen zum Einsatz kommen könnte.

Jeweils einstimmig beschloss der Ausschuss zudem in seiner anschließenden Sitzung die Arbeiten in Höhe von rund 60.000 Euro für den Umbau des alten Schützinger Rathauses zu vergeben, das zur Anschlussunterbringung von Flüchtlingen vorgesehen ist, sowie diverse Bauanträge. Außerdem wird für den Illinger Bauhof ein Hochdruckreiniger für über 47.000 Euro angeschafft.