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Sichtlich stolz präsentiert Denise Roth, die Leiterin von Faust-Museum und Faust-Archiv in Knittlingen, die neuen Figuren. Foto: Haller
Sichtlich stolz präsentiert Denise Roth, die Leiterin von Faust-Museum und Faust-Archiv in Knittlingen, die neuen Figuren. Foto: Haller
11.10.2018

Teuflisches Vergnügen: Neue Ausstellung im Knittlinger Faustmuseum

Knittlingen. Hoch erfreut äußerten sich die Redner im Knittlinger Gemeinderat ob der großzügigen Schenkung eines Berliner Sammlers, der dem Faust-Museum kürzlich rund 30 Mephisto-Skulpturen zugewendet hat.

Nach den Vorschriften der Gemeindeordnung musste das Fauststadt-Gremium dieser Schenkung noch seine formelle Zustimmung geben, was denn auch einstimmig erfolgt ist. In ihrer Sitzungsvorlage hatte Denise Roth, seit rund sechs Jahren Leiterin von Faust-Museum und Faust-Archiv, die mit knapp 17.000 Euro veranschlagte Sammlung als eine wertvolle Ergänzung zum Sammlungsbestand des Faust-Archivs bezeichnet. Für eine künftige Mephisto-Sonderausstellung wie auch zur Dokumentierung des Teufelspakt-Themas in der Dauerausstellung des Museums würden die Ressourcen des Faust-Archivs maßgeblich erweitert und damit auch dessen Wert und Bedeutung nachhaltig gesteigert. Die geschenkte Sammlung umfasse rund 30 Einzelstücke, die auf dem Kunstmarkt nicht mehr greifbar oder nur noch mit erheblichem Kostenaufwand zu erwerben seien. „Dem Sinn und dem Streben des Faust-Archivs, Ort einer der wichtigsten Faust-Sammlungen überhaupt zu sein und hier Werke mit Bezug zum Faust-Mythos zu konzentrieren“, so Denise Roth weiter, „ist die Zuführung dieser Sammlung insofern absolut angemessen.“

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