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Der Mühlacker Bürgermeister Winfried Abicht (links) und Armin Dauner, Leiter des Planungs- und Baurechtsamts der Stadt, zeigen auf den zu ändernden Bebauungsplan im Gebiet Lug-Osttangente, der unter anderem eine vierte Halle (rechts auf dem Plan) im neuen ThyssenKrupp-Werk vorsieht. Foto: Hepfer
Der Mühlacker Bürgermeister Winfried Abicht (links) und Armin Dauner, Leiter des Planungs- und Baurechtsamts der Stadt, zeigen auf den zu ändernden Bebauungsplan im Gebiet Lug-Osttangente, der unter anderem eine vierte Halle (rechts auf dem Plan) im neuen ThyssenKrupp-Werk vorsieht. Foto: Hepfer
Im Pressenwerk wird unter anderem das Verwaltungsgebäude im Vordergrund um ein Geschoss aufgestockt. Foto: ThyssenKrupp
Im Pressenwerk wird unter anderem das Verwaltungsgebäude im Vordergrund um ein Geschoss aufgestockt. Foto: ThyssenKrupp
21.07.2017

ThyssenKrupp in Mühlacker wächst weiter

Mühlacker. Es ist ein beträchtlicher wirtschaftlicher Coup für die Stadt Mühlacker, dass das Unternehmen ThyssenKrupp im Gebiet Lug-Osttangente gerade ein großes Pressenwerk baut, um dort mit rund 90 Beschäftigten künftig die Bodengruppe des neuen E-Porsches zu fertigen (PZ berichtete).

„Mühlacker war am schnellsten, am flexibelsten und am attraktivsten“, hatte ThyssenKrupp-Manager Ingo Steinkrüger beim symbolischen ersten Spatenstich des Werks Anfang Juli erwähnt und hinzugefügt, dass Mühlacker für die Sparte System-Engineering des Unternehmens noch von „fundamentaler Bedeutung“ sein werde. Dem lässt ThyssenKrupp in Zusammenarbeit mit Greenfield-Development, einem deutschlandweit tätigen Investor für Industrie-Immobilien und Bauherr der Hallen, nun weitere Taten folgen. Wie Mühlackers Bürgermeister Winfried Abicht und Armin Dauner, Leiter des Planungs- und Baurechtsamts der Stadt, gestern erläuterten, möchte das Unternehmen die drei bereits im Bau befindlichen Produktionshallen in einer Größenordnung zwischen 6800 und 8750 Quadratmetern um eine vierte Halle (5800 Quadratmeter) erweitern. Darüber hinaus ist vorgesehen, das Verwaltungsgebäude des neuen Werks um ein Stockwerk zu erhöhen.

Damit diese baulichen Maßnahmen umgesetzt werden können, muss aber erst noch der Mühlacker Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag (18.30 Uhr) dem neuen Bebauungsplanentwurf zustimmen. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.