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Viel zu hören und zu staunen gab es gestern für das Schüler-Publikum bei den Klosterkonzerten. Denn mit dem Stück „Karneval der Tiere“ zog das „Ensemble D‘Accord“ um Rezitator Frederic Böhle (Mitte) alle musikalischen Register. Foto: Hepfer

Tierisch gutes Musikvergnügen: Rund 600 Schüler bei den Maulbronner Klosterkonzerten

Maulbronn. Quizfrage: Wie schaffe ich es, rund 600 Schüler der Klassen eins bis sechs über eine knappe Stunde nicht nur mucksmäuschenstill, sondern auch bei Laune zu halten? Die Antwort darauf und das Rezept haben die Organisatoren der Schulkonzerte im Laienrefektorium des Klosters Maulbronn längst gefunden.

Seit nunmehr fünf Jahren pilgern Schulklassen aus dem östlichen Teil des Enzkreises und darüber hinaus in die Klosteranlage, um den Klängen von Violine, Cello, Querflöte, Klarinette oder Klavier zu lauschen. Und wenn dann auch noch, wie beim Auftritt des „Ensembles D‘Accord“ mit dem Stück „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns, der Begleittext dazu vom Humoristen Loriot stammt, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Dafür hat am Dienstag das Musiker-Ensemble unter der Leitung von Martina Trumpp (Violine) im Klostergewölbe des Laienrefektoriums gesorgt. Für den komischen Part war der Schauspieler und Hörspielsprecher Frederic Böhle zuständig, der es – Loriot sei Dank – immer wieder mit gewitzten Texteinlagen verstand, die Kinder im Lauf von insgesamt drei Konzerten zum Lachen zu bringen. So kündigte Böhle, der förmlich mit seiner Rolle als pfiffig-komischer Conférencier zu verschmelzen schien, den „Karneval der Tiere“ auch als „kulturelles Ereignis von erregender Einmaligkeit“ an.

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