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Bei einem tragischen Unfall kam die Fahrerin des Kleinwagens ums Leben. © Schierling
In Mühlacker hat sich am Donnerstagmittag ein tödlicher Unfall ereignet. © Schierling
02.11.2017

Tragischer Unfall auf B10: 68-jährige Autofahrerin kommt bei Mühlacker ums Leben

Mühlacker. Bei einem tragischen Verkehrsunfall ist am Donnerstagnachmittag eine 68-Jährige auf der B10 bei Mühlacker in ihrem Auto ums Leben gekommen. Sie war zuvor mit einem Lkw zusammengestoßen. 

Laut Polizei ereignete sich der Unfall an der Einmündung "Fuchssteige" nahe des Gewerbegebiets Lug-Osttangente. Nach den Feststellungen des Verkehrskommissariats Pforzheim kam die Autofahrerin gegen 14.15 Uhr mit ihrem Opel Corsa von Lomersheim her und bog an der untergeordneten Fuchssteige nach links Richtung Mühlacker in die Bundesstraße ein.

Frau stirbt bei Unfall auf B10 bei Mühlacker

Der 57-jährige Fahrer eines bevorrechtigten und mit acht Fahrzeugen beladenen Autotransporters konnte nicht mehr anhalten und erfasste den Wagen der 68-Jährigen. Die Fahrerin wurde nach dem Zusammenstoß in dem Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

"Wir haben uns für eine Crashrettung entschieden: Die verletzte Person wurde dabei unter maximaler Geschwindigkeit aus dem Fahrzeug geholt, um die bestmögliche medizinische Versorgung zu gewährleisten", erklärte Matthias Donath, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Mühlacker, gegenüber PZ-news. Das sofort herbeigeeilte Rettungsteam leitete die Reanimationsmaßnahmen ein, die allerdings vergeblich blieben. Die Frau erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.

Bildergalerie: 68-Jährige stirbt bei Autounfall bei Mühlacker

Die Feuerwehr Mühlacker war mit vier Fahrzeugen und 18 Kräften im Einsatz. Das Rote Kreuz war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Zudem kümmerte sich ein Notfallseelsorgeteam um den Lkw-Fahrer. Der 57-jährige erlitt einen Schock. Die Seelsorger waren auch für die Einsatzkräfte da. Sie arbeiten bei jedem Unfall zwar routiniert nach "Schema F". Dennoch ist ein tödlicher Unfall auch für sie nicht einfach. "Dieses Gedankenmachen kommt erst im Nachgang, wenn man dann Zuhause ist", so Matthias Donath weiter. "Deshalb ist es so wichtig, dass wir in der Feuerwehr gute Kameradschaft pflegen, dass man zusammensitzt und das Ganze verarbeitet."

Die Strecke war bis in den späten Nachmittag hinein voll gesperrt. Der Verkehr staute sich in beide Fahrtrichtunge kilometerlang. Ab 17 Uhr wurde ein Fahrstreifen wieder freigegeben. Eine Spezialfirma war laut Polizei vor Ort, um die Fahrbahn zu reinigen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden von 50.000 Euro.

An dieser Stelle hat sich der Unfall ereignet:

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