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Nicht nur in einem Schwan und in einem Beatle, wie PZ-Mitarbeiterin Lisa Scharf (links) und Luisa Drummer von der Tretboot-Station getestet haben, kann man über die Enz schippern. Auch mit Ruderbooten können die Besucher der Gartenschau sich aufs Wasser wagen. Schierling

Tretbot auf der Gartenschau: Mein lieber Schwan, macht das Spaß

Dem Nieselregen geschuldet, herrschte gestern Morgen eine Flaute hinter dem Gartenschau-Eingang am Sportzentrum. Bei Sonnenschein können sich die Mitarbeiter an der dortigen Tretboot-Station vor dem Ansturm jedoch kaum retten. Wenn der Andrang besonders groß ist, werden sogar Wartelisten geführt, erzählt Mitarbeiter Roy Hunger.

Er hat auch einen Tipp für jene, die nicht gerne in der Schlange stehen: „Um langes Anstehen zu vermeiden, gibt es eine einfache Lösung: Morgens bei und vorbeischauen und ein Boot für den Nachmittag reservieren.“ Mit einem der zwei Schwäne, zwei VW-Beatles oder zwei Ruderboote können die Besucher dann über die Enz schippern. Das macht vor allem Kindern Spaß. Sie dürfen, ausgestattet mit Rettungswesten, aber nur Beifahrer sein. Wer allein in die Pedale treten möchte, muss mindestens 16 sein. Dreißig Minuten dauert eine Fahrt: Meist beginnt sie unbeholfen. Die Boote drehen sich im Kreis. Wenn die Kapitäne dann den Bogen raus haben, geht es gegen den Strom enzaufwärts. Zwischen einem und drei Euro kostet die Fahrt, Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos. Unter der Woche ab elf, am Wochenende ab zehn Uhr und jeweils bis 18 Uhr hat der Verleih geöffnet – außer bei Gewitter oder starkem Regen. Wer sich dann auf der Enz abgestrampelt hat, hat nur einen kurzen Weg zur Stärkung in der Gastronomie – beide haben den gleichen Betreiber.