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Trotz Hinweisschild ist der Diebsbuschweg zwischen Maulbronn und Lienzingen ein gern genutzter Weg für Autofahrer, die eine Abkürzung nehmen möchten. Lutz/Privat
Trotz Hinweisschild ist der Diebsbuschweg zwischen Maulbronn und Lienzingen ein gern genutzter Weg für Autofahrer, die eine Abkürzung nehmen möchten. Lutz/Privat
Hindernisse wie diese Findlinge wurden rabiat beiseite geschafft.
Hindernisse wie diese Findlinge wurden rabiat beiseite geschafft.
01.12.2016

Trotz Verbot: Diebsbuschweg bei Maulbronn ist eine beliebte Abkürzung

Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, sagt ein altes Sprichwort. Und des Menschen Wille ist es offensichtlich, auch weiterhin die beliebte Abkürzung zu nutzen, die zwischen Maulbronn und dem Stadtteil Schmie zum Häckselplatz nach Lienzingen führt.

Anders jedenfalls ist es nicht zu erklären, weshalb einige Unbeirrbare nicht nur seit jeher ein Verbotsschild missachten, sondern nun auch feste Hindernisse in Form zweier Findlinge nicht nur zunächst umfuhren, in dem sie auf die benachbarte Wiese auswichen, sondern irgendwann die lästigen Steine einfach umschmissen, um wieder freie Fahrt zu haben.

Ein Umstand, der im Gemeinderat nun für durchaus erhitzte Gemüter gesorgt hat. Denn längst nicht alle Stadträte plädierten dafür, nun eine feste Schranke zu installieren – es wurden durchaus auch Stimmen laut, dass eine Schranke ebenso zerstört werden könne wie die bisherigen Hindernisse, und man durch sie das Problem noch immer nicht behoben habe, dass die Autofahrer einfach auf die Wiese ausweichen. Warum man den Weg nicht einfach asphaltiere und für den Verkehr freigebe, warf schließlich Erhard Knittel (CDU) in den Raum. Dann sei das Problem gelöst – wenn auch anders, als man es ursprünglich beabsichtigt habe.

Dieser Vorschlag wiederum brachte Bürgermeister Andreas Felchle mehr oder minder im Eiltempo auf die Palme.

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