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Nach einem Küchenbrand ist eine Wohnung an der Brettener Straße in Sternenfels unbewohnbar. Beim Kochen geriet Essen in Brand. Verletzt wurde niemand, die Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr war mit 55 Kräften im Einsatz. © Schrader
Zu heißes Fett hat zu einer starken Verrauchung der ehemaligen Gaststätte "Adler" in Sternenfels geführt. Das marode Haus, so die Polizei, soll vorerst unbewohnbar geworden sein. © Schrader
25.09.2015

Überhitztes Fett führt zu Feuerwehr-Großeinsatz - Ex-Gasthaus unbewohnbar

Sternenfels. Überhitztes Fett hat am Freitagnachmittag in einer Dachgeschosswohnung der ehemaligen Gaststätte „Adler“ an der Brettener Straße in Sternenfels eine große Rauchentwicklung ausgelöst und das alte Haus vorerst unbewohnbar gemacht. Ein Großaufgebot von 68 Feuerwehrleuten und 11 Fahrzeugen der Freiwilligen-Abteilungen Sternenfels, Diefenbach, Knittlingen, Freudenstein und Zaisersweiher konnte zügig einen Brand verhindern.

Bildergalerie: Zu heißes Fett in der Pfanne führt zu Feuerwehr-Großalarm

Ein 17-jähriger Bewohner hatte nach den derzeitigen Ermittlungen in einer Pfanne Fett erhitzt. Durch das Fett kam es zu einer starken Rauchentwicklung, weshalb die Feuerwehr um 14.56 Uhr alarmiert wurde. Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, waren keine offenen Flammen erkennbar. Der junge Mann sowie dessen Vater sollen nach ersten unbestätigten Meldungen eigene Löschversuche unternommen haben, bevor sie das Gebäude vor dem Eintreffen der Feuerwehr unverletzt verlassen konnten.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung und des maroden Zustandes des Hauses, so meldet es die Polizei, ist die die ehemalige Gaststätte „Adler“ nicht mehr bewohnbar. Die Gemeinde wird sich nun um die Unterbringung der Bewohner kümmern. Der Sachschaden beziffert sich auf wenige Tausend Euro. Auch Krankenwagen waren vorsorglich an der Örtlichkeit im Einsatz.