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Bauarbeiter haben am Umspannungswerk in Enzberg alle Hände voll zu tun, um die bestehende Anlage abzubrechen. Fotos: Cichecki
Bauarbeiter haben am Umspannungswerk in Enzberg alle Hände voll zu tun, um die bestehende Anlage abzubrechen. Fotos: Cichecki
12.09.2018

Umspannwerk in Mühlacker muss wegen Hochwassergefahr weichen

Mühlacker-Enzberg. Enzberger Einrichtung von „Netze BW“ ist nach Pinache umgezogen. Der Standort an der B10 hat sich mit den Jahren verändert und ist inzwischen auch nicht mehr zentral genug.

Auf der Strecke zwischen Mühlacker und Enzberg kommen Autofahrer auf der Bundesstraße 10 oder auch Spaziergänger und Radler nicht umher, sich zu fragen, was denn auf dem Umspannwerk der Firma „Netze BW“ so vor sich geht.

Auf dem Gelände nahe der Enz wird momentan nämlich viel gebaggert und gehämmert. Private Stromabnehmer des EnBW-Tochterunternehmens könnten dabei ins Stutzen kommen. Angst haben, dass ihnen wegen der Bauarbeiten nachts der Strom ausgeht, müssen sie jedoch nicht.

Ralph Eckhardt ist Pressesprecher von „Netze BW“ und hat auf Anfrage der PZ Licht ins Dunkel gebracht. Bei den Abrissarbeiten handle es sich demnach um einen Rückbau des bisher bestehenden Umspannwerks in Mühlacker-Enzberg, so Eckhardt. Laut ihm sollen die Arbeiten noch bis Ende dieses Jahres andauern. Grund für den Rückbau ist die bereits erfolgte Umsiedelung des Umspannwerks von Enzberg in den Wiernsheimer Ortsteil Pinache. Weil der Betrieb in Pinache auch schon seit diesem Jahr läuft, müssen sich Verbraucher keine Sorgen um ihren Strom machen, versichert der Pressesprecher.

Nach Eckhardts Auskunft wurde die Umsiedelung des Geländes aus zwei Gründen veranlasst.

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