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Auskunft gaben vom Landratsamt Enzkreis Carola Hupbauer vom Vermessungs- und Flurneuordnungsamt, Hilde Neidhardt, Dezernentin für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung sowie Bürgermeister Harald Eiberger (von links).  Prokoph
Auskunft gaben vom Landratsamt Enzkreis Carola Hupbauer vom Vermessungs- und Flurneuordnungsamt, Hilde Neidhardt, Dezernentin für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung sowie Bürgermeister Harald Eiberger (von links). Prokoph
11.05.2017

Umstrittene Flurneuordnung beschlossen

Es rumorte, als Bürgermeister Harald Eiberger und Peter Hauk (CDU), Landesminister für Ernährung und ländlichen Raum, Anfang April den anwesenden Grundstückseigentümern die geplante Flurneuordnung in Illingen schmackhaft machen wollten (PZ berichtete).

Einige Bürger forderten lautstark eine Diskussionsrunde. Und auch die schriftliche Befragung fiel nicht gerade eindeutig aus. Das Landratsamt errechnete zwar eine Zustimmungsquote von knapp 59 Prozent. Allerdings ging man dabei davon aus, dass jene, die das Schreiben unbeantwortet ließen, keine grundsätzlichen Einwände hätten. Dennoch stimmten in der Illinger Gemeinderatssitzung am Mittwochabend nun außer Klaus Kluge (SPD) alle Gemeinderat zu, ein Flurneuordnungsverfahren zu beantragen.

Dass das Thema die Betroffenen bewegt, zeigten die rund 80 Interessierten, die zur Sitzung in die Stromberghalle gekommen waren. So argumentierte Fritz Laenger in der Bürgerfragestunde, dass das Ergebnis zur Flurneuordnung im Vorfeld, „undemokratisch“, zustande gekommen sei. Denn die Abstimmung der abgegebenen Stimmzettel habe 326 Nein-Stimmen und 121 Ja-Stimmen ergeben. Dieser Ansatz sei so nicht ganz richtig, erläuterte dagegen vom Enzkreis die Dezernentin für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung, Hilde Neidhardt. Sie war mit Carola Hupbauer vom Enzkreis Vermessungs- und Flurneuordnungsamt in der Sitzung anwesend. Neidhardts Argument: Von den 833 schriftlich erreichbaren Eigentümern hätten 121 explizit zugestimmt und 386 hätten keine grundsätzlichen Einwände gehabt. Im Begleitbrief sei darauf hingewiesen worden, dass man eine fehlende Rückmeldung so werten würde. Das mache in der Summe als 507 Personen, die für die Flurneuordnung seien, erläuterte Neidhardt. Ihr Fazit: „Zwei Drittel stehen dem ganzen positiv gegenüber.

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