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Katzenbild © Reiling
27.10.2010

Unfallstrecke Dürrmenz-Pinache soll ausgebaut werden

MÜHLACKER. Sie gilt als besonders schwierige Route: die Landesstraße zwischen Dürrmenz und Pinache. Der Höhenunterschied, die kurvenreichen Abschnitte im Wald und in der freien Feldflur und nicht zuletzt die geringe Straßenbreite sorgen dafür, dass immer wieder brenzlige Situationen für die Autofahrer eintreten. Ein so genanntes Katzen-Schild warnt die Verkehrsteilnehmer denn auch davor, hier allzu schnell fahren zu wollen. Nun hat der Mühlacker Gemeinderat beschlossen, dass die Landesstraße im Rahmen des neuen Generalverkehrsplans ausgebaut werden soll.

Bildergalerie: Unfallstrecke Dürrmenz - Pinache

Zwar haben die LMU-Mitglieder im Senderstädter Gemeinderat Bedenken gegen einen Ausbau und enthielten sich der Stimme, doch die große Mehrheit votierte für einen Ausbau. Gleichwohl will keiner Raser anziehen. Der Ausbau soll sich in erster Linie auf eine geringfügige Verbreiterung der Straße beziehen, um zumindestens einen durchgängigen Mittelstreifen zu ermöglichen. An eine völlig neue Trassenführung, beispielsweise zwischen Wald und Wullesee, zur Entschärfung zweier Haarnadelkurven ist freilich nicht mehr gedacht.

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Gleichzeitig beschäftigte sich der Mühlacker Gemeinderat auch mit einer erfreulichen Nachricht der Landesregierung: Das Land hatte überraschend zugesagt, nun doch an einen Ersatz für das marode und Hochwasser gefährdete Brückenbauwerk zwischen Dürrmenz und Mühlacker zu denken. Deshalb soll die Stadt nun Vorplanungen für die neue Brücke einleiten. Unklar bleibt bislang, ob die Brücke an der alten Stelle erneuert wird oder ein komplett neuer Standort gefunden werden kann. mar