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Packen es gemeinsam an: Die Mitglieder des Vereins „Hilfe für Litauen“ wollen auch in diesem Jahr mit einem voll beladenen Lkw nach Osteuropa fahren, um Bedürftige zu unterstützen.
Packen es gemeinsam an: Die Mitglieder des Vereins „Hilfe für Litauen“ wollen auch in diesem Jahr mit einem voll beladenen Lkw nach Osteuropa fahren, um Bedürftige zu unterstützen. © privat
08.04.2011

Verein „Hilfe für Litauen“ sammelt für Bedürftige

MAULBRONN. Der Klosterstädter Verein „Hilfe für Litauen“ will bedürftige Menschen aus Litauen mit Hausrat, Kleidern und Schuhen unterstützen. Anfang Mai wollen die Vereinsmitglieder mit einem Lkw nach Litauen fahren.

Viele Leute glauben, dass es seit der EU-Mitgliedschaft Litauens den Menschen dort mittlerweile besser geht. Tatsache ist jedoch, dass es einem Großteil der Armen, der Älteren und der Kranken auch im Jahr 2011 noch schlechter geht als zuvor, vor allem im ländlichen Raum“, sagt Heinz Daferner vom Verein „Hilfe für Litauen“. „EU-Gelder fließen überwiegend in den Straßenbau, Gebäuderenovierungen und den Aufbau der Industrie. Soziale Projekte werden bislang vernachlässigt.“

Aus diesem Grund will Daferner gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern auch in diesem Jahr einen Hilfstransport in die litauische Hafenstadt Klaipeda organisieren, um die materielle Not der dortigen Bedürftigen zu lindern. „In dem Ort konnte unser Verein vor fünfzehn Jahren in der Diakoniestation Sandora bereits eine Suppenküche aufbauen und eineinhalb Arbeitsplätze einrichten“, betont Daferner.

Gesammelt wird dieses Jahr am Montag, 11. April, und am Dienstag, 3. Mai, jeweils von 17.30 bis 19 Uhr im Wiernsheimer Ortsteil Pinache bei der Firma Hördt und Leonhardt im Industriegebiet. Gebraucht werden kann alles, was in sehr gutem Zustand ist: Kleider, Schuhe, Geschirr (Tassen, Untertassen, Teller), Hausrat (Wasserkocher, Kaffeemaschine), Reinigungs- und Waschmittel, Seife, Fahrräder, Brillen, Baby- und Kindersachen, Spielzeug, Decken, Gardinen, Handtücher, Bettwäsche und vieles mehr. Kinderwagen und dreiteilige Matratzen können in diesem Jahr nicht gebraucht werden. Da die Unkosten für den Transport erneut gestiegen seien, ist zudem eine Spende erwünscht. max/pm

Weitere Informationen zur Sammelaktion gibt es bei Familie Daferner unter der Telefonnummer (0 70 45) 25 56.