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Atemschutzträger stehen bereit: Einen kurzen Einsatz hatte die Mühlacker Feuerwehr gestern bei der Firma Heinzelmann. © Schmid
23.12.2010

Verpuffung in einem Heizkessel der Firma Heinzelmann

MÜHLACKER. Eine Verpuffung in einem Heizkessel hat die Feuerwehr Mühlacker beschäftigt. Verletzt wurde niemand, die Feuerwehr rückte zügig wieder ab, nachdem sich die Floriansjünger vergewissert hatten, dass es in der Firma Heinzelmann nicht zu einem Brand gekommen war.

Bei dem holzverarbeitenden Unternehmen in der Industriestraße wird seit kurzem mit einem speziellen Heizsystem mit Sägemehl geheizt. Laut Geschäftsführerin Ute Fleig ereignete sich die Verpuffung im Heizkessel der neuen Anlage.

Brandermittler Wolfgang Gutscher vom Polizeirevier Mühlacker war mit einem Kollegen vor Ort, um sich ein Bild zu machen. „Es ist kein Schaden entstanden“, sagte Gutscher. Vermutlich sei es zu dem Vorfall gekommen, weil zu viel Sägemehl im Heizkessel war, so der stellvertretende Stadtkommandant Matthias Donath. Die Feuerwehr war mit 26 Mann an der Einsatzstelle.

Die Mühlacker Floriansjünger mussten 2010 überdurchschnittlich oft ausrücken. Unter anderem brannte im Oktober ein Küchenstudio nahe dem Mühlehof (die PZ berichtete). Das war der 205. Einsatz. Damit war die Wehr bereits damals häufiger gefordert, als 2008 oder 2009. Da nur gut 40 Freiwillige bereitstünden, sei mit über 200 Einsätzen pro Jahr eine „extreme Belastung“ verbunden, war von der Feuerwehr zu erfahren. In den 90er- Jahren sei man zwar bis zu 300 Mal ausgerückt, habe aber mehr Personal zur Verfügung gehabt. nad