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Nadine Silber (von links) sowie Michael, Mathias und Elfriede Keller sorgen vom Weingut Otto Keller als Mitveranstalter für den guten Tropfen im Glas. Foto: Prokoph
Nadine Silber (von links) sowie Michael, Mathias und Elfriede Keller sorgen vom Weingut Otto Keller als Mitveranstalter für den guten Tropfen im Glas. Foto: Prokoph
Karl Schweickert (links) von der WG Knittlingen und Winzer Otto Keller zeigen die Weinblüte an einem so genannten Geschein in Kellers rechter Hand. Foto: Prokoph
Karl Schweickert (links) von der WG Knittlingen und Winzer Otto Keller zeigen die Weinblüte an einem so genannten Geschein in Kellers rechter Hand. Foto: Prokoph
31.05.2018

Viel los beim Weinblütenfest auf dem Dürrner Eichelberg

Ölbronn-Dürrn. „Dieses Jahr haben wir Glück“, sagten Karl Schweickert von der Weingärtnergenossenschaft Knittlingen, die mittlerweile mit Oberderdingen zum Amthof 12 verschmolzen ist, und der Eisinger Winzer Otto Keller. Denn mittlerweile fand an Fronleichnam das zehnte Weinblütenfest auf dem Dürrner Eichelberg statt.

Und dazu passend blüht der Wein diesmal auch. Schweickert und Keller demonstrierten das im Weinberg dann anhand eines sogenannten Gescheins, das die Weintrauben quasi als Babys zeigt. Mit dem Geschein werden die kleinen Beeren bezeichnet: ein Teil davon blühte, ein Teil nicht. „Ab der Weinblüte dauert es im Schnitt 100 Tage, bis die Lese beginnt“, erklärten Schweickert und Keller im Gespräch mit der „Pforzheimer Zeitung“.

Schon vor 11 Uhr hatten die rund 25 Helfer allerhand zu tun, um für die zahlreichen Besucher des beliebten Festes mitten im Dürrner Weinberg Tische, geschmückt mit schönen Blumen, und Bänke aufzustellen und alles vorzubereiten, damit sich jeder wohlfühlen konnte. In Dürrn bewirtschaftet das Weingut Keller drei Hektar Fläche und in Eisingen fünf Hektar. Der Amthof 12 habe rund 35 Hektar Fläche, berichtete Schweickert. „Wir wollen den Besuchern bei unserem Fest unsere Produkte vor Ort präsentieren“, unterstrich Otto Kellers Sohn Michael. Und tatsächlich kamen aus Pforzheim und dem Enzkreis viele Besucher. Nach der Weinblüte könne man die erste Einschätzung machen, wie sich das Weinjahr entwickele, so Schweickert.

„Hier gibt es einen super Ausblick, sehr gutes Essen und leckeren Wein“, sagte die Dürrnerin Simone Zerr. Und ihr Tischnachbar, der Ispringer Jürgen Mohrkamm, der mit seiner Frau Margit da war, und beim Weinblütenfest zufällig die Ispringer Angelika und Gerhard Schmidt getroffen hat, machte deutlich: „Der Termin ist bei mir abgespeichert“, erläuterte Mohrkamm. Und so gab es da ein fröhliches „Hallo“ und dort ein „Grüß Gott“ unter den Besuchern.

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Faelchle
06.06.2018
Viel los beim Weinblütenfest auf dem Dürrner Eichelberg

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