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Mit guten Wünschen und Glücksbringern haben der Ölbronn-Dürrner Bürgermeister Norbert Holme (Mitte), seine Ehefrau Lily (links daneben) und Schornsteinfegermeister Ralf Kauselmann (rechts) die Gäste in der Festhalle begrüßt. Foto: Manfred Schott
Mit guten Wünschen und Glücksbringern haben der Ölbronn-Dürrner Bürgermeister Norbert Holme (Mitte), seine Ehefrau Lily (links daneben) und Schornsteinfegermeister Ralf Kauselmann (rechts) die Gäste in der Festhalle begrüßt. Foto: Manfred Schott
14.01.2018

Viele Bürger bei Neujahrsempfang in Ölbronn-Dürrn

Ölbronn-Dürrn. Die voll besetzte Dürrner Festhalle zeigte das große Interesse der Bürgerschaft am Neujahrsempfang der Gemeinde Ölbronn-Dürrn. Am Eingang wurden alle Gäste von Bürgermeister Norbert Holme und Ehefrau Lily per Handschlag begrüßt. Schornsteinfegermeister Ralf Kauselmann symbolisierte das Glück für das neue Jahr 2018 und überreichte allen Besuchern kleine Glücksbringer.

Neben Ratsmitgliedern waren die Vereine, Kirchen und Institutionen aus Ölbronn-Dürrn vertreten. Seitens der Landespolitik nahmen die Abgeordneten Erik Schweickert (FDP) und Bernd Grimmer (AfD) am Neujahrsempfang teil. In seiner Ansprache blickte Bürgermeister Norbert Holme auf ein interessantes und erfolgreiches Jahr zurück und ging darauf ein, was sich Verwaltung und Gemeinderat in diesem Jahr als Ziele gesetzt haben. Holme betonte eingangs, dass angesichts der vielen Probleme, die auf die Kommunen zukommen, es für die aktive Gestaltung der Zukunft in Ölbronn-Dürrn wichtig sei, dass möglichst alle an einem Strang ziehen. Hier gäbe es noch Verbesserungspotenzial, mahnte der Rathauschef an. Persönliche Befindlichkeiten sollten nicht vor das Gemeinwohl gestellt werden. Getroffene Mehrheitsentscheidungen müssten in der kommunalen Demokratie auch akzeptiert werden. Sein persönlicher Wunsch für 2018 sei daher: „Lassen Sie uns in diesem Punkt noch konstruktiver miteinander umgehen und zusammenarbeiten. Es geht uns allen um ein lebens- und liebenswertes Ölbronn-Dürrn“. Rückblickend ging Holme auf das im vergangenen Jahr eingeweihte, restaurierte und umgebaute Dürrner Rathaus ein, das als Sanierungsprojekt einen Meilenstein bei den Erneuerungsmaßnahmen in beiden Ortsteilen darstelle.

Das Neubaugebiet „Lau“ konnte gut vermarktet werden, so dass alle Bauplätze verkauft sind und etwa die Hälfte schon bebaut ist. Der Gemeinderat habe noch vor Weihnachten grünes Licht für die Vorplanungen zur Ansiedlung eines Netto-Einkaufsmarktes in Dürrn gegeben, eine wichtige Maßnahme zur Sicherstellung der Nahversorgung. Ebenso soll eine Wohnbebauung ins Auge gefasst werden, die auch seniorengerechtes Wohnen berücksichtigt.

Beim Tiefbau sind Modernisierungsmaßen in der Bergstraße in Ölbronn und in der Brunnenstraße in Dürrn vorgesehen. Mindestens 1,8 Millionen Euro werden dafür zum größten Teil im Haushalt 2018 veranschlagt. Der Enzkreis wird die Ortsdurchfahrt der Kreisstraße K 4527 erneuern. Dabei muss die Gemeinde auch prüfen, ob die Erneuerung der Kanalisation und der Wasserleitungen notwendig ist. Die Bagger für den Ausbau des Glasfasernetzes rollen seit 2017. Rund 640 Haushalte können zunächst mit 400 Mbit/s durch das Internet surfen. Beim Hochwasserschutz stehen in beiden Ortsteilen rund zehn Maßnahmen an, die über zwei Millionen Euro kosten, so der Schultes. Nachdem das Verwaltungsgericht eine Klage abgewiesen hat, könne auch die Erweiterung der Kirsten-Boie-Grundschule angegangen werden, aber möglichst mit der Einrichtung der Gemeindebibliothek, so sein Wunsch.

In Sachen Erweiterung des Abfallunternehmens Suez sei nachgebessert worden. Die Baugenehmigungsbehörde sehe keine Risiken für Boden und Wasser. Ebenso sei keine Zunahme von Lärm- und Geruchsbelästigung sowie beim Verkehrsaufkommen zu befürchten, sagte Holme. Das Bläserensemble des Musikvereins Dürrn unter der Leitung von Matthias Hefner hat den Neujahrsempfang musikalisch begleitet. Für unterhaltende Tänze sorgten die Tanz-AG und die Klasse vier der Kirsten-Boie-Grundschule Dürrn, trainiert von Mascha Baumgärtner.