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Die Künstler Andrea Reichert-Mohr (von links), Margret Schmid-Hager, Annette Wiesner, Thomas Knodel, Regina Allgaier, Andrea Christina Palesch, Andrea Holler-Liebhaber und Ronald Palesch bereiten sich auf die „Open Art“ vor. Foto: Prokoph

Vierte Auflage der Illinger „Open Art“ gibt im Mai Einblicke ins Künstlerdorf

Illingen. „Unsere Besucher begeben sich auf eine Kunstreise durch Illingen und gehen von Atelier zu Atelier“, fasste Margret Schmid-Hager beim Pressegespräch im Illinger Seniorenzentrum Sankt Clara zusammen, was sich hinter der mittlerweile vierten Auflage der Illinger „Open Art“ (4. und 5. Mai) verbirgt.

„Ein Dorf macht Kunst“

Dabei präsentieren die einheimischen Künstler Andrea Reichert-Mohr, Ronald Palesch, Andrea Holler-Liebhaber, Annette Wiesner, Thomas Knodel, Andrea Christina Palesch, Regina Allgaier, Eugen Schütz sowie Margret Schmid-Hager von der Galerie Hager in ihren jeweiligen Ateliers ihre Werke. Und traditionell gestalten auch diesmal die Liedermacher Thomas und Rotraut Knodel das Schlussevent bei sich zu Hause mit feinsinnigem Gesang zur Gitarre. Familie Hager präsentiert Werke des bekannten Illinger Künstlers Wilhelm Hager. Die Idee der „Illinger Open Art“ entstand im Jahr 2016 bei den 1250-Jahr-Feierlichkeiten in der Gemeinde. Mittlerweile bezuschusst die Gemeinde die Veranstaltung mit 1500 Euro jährlich.

An einer Birke vor dem Haus kann man die teilnehmenden Künstler erkennen. „Es macht einfach Spaß und Freude, mit den Menschen über die Kunst ins Gespräch zu kommen“, erläuterte Andrea Reichert-Mohr, was ihr an diesem Veranstaltungsformat gefällt. Das konnte auch Anette Wiesener unterstreichen. Dass sich die Künstler dabei zusammen, aber trotzdem ganz individuell präsentieren, gefiel Regina Allgaier. „Ein Dorf macht Kunst“, beschrieb Thomas Knodel kurz und bündig das zweitägige Kunstereignis, das jeweils von 11 bis 18 Uhr dauert.

Ägyptische Harfe

Ronald Palesch plant diesmal den Nachbau einer ägyptischen Harfe aus dem dritten Jahrtausend vor Christus. Annette Wiesner zeigt Arbeiten aus selbst hergestellten Wildpflanzenfarben und Andrea Christina Palesch möchte, dass die Betrachter ihrer Werke „die Farben erspüren“. Andrea Holler-Liebhaber will ihre neue Keramikwerkstatt vorstellen.

Derzeit entstehen die Flyer zur Illinger „Open Art“, die dann ausgelegt werden.