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Die Interessengemeinschaft der Knittlinger Häuslebauer am „Römerweg“ fühlt sich von der Stadt im Regen stehengelassen. Die Gruppe posiert vor dem „Wasserhaus“ an der Kalkofenstraße, in dem die Technik für das Vakuumsystem des gescheiterten Modellprojekts DEUS 21 untergebracht ist. Von der Stadt fordern die Bürger nun die Rückerstattung ihrer Kosten und wollen notfalls auch klagen. Fotos: PZ-Archiv/Hepfer

Wasserprojekt wird zum Fiasko: Häuslebauer in Knittlingen fordern Kosten zurück

Knittlingen. Es war zumindest ein Vorschlag zur Güte, den die SPD-Fraktion vor ein paar Tagen im Knittlinger Gemeinderat als Antrag formulierte, um den leidtragenden Bürgern des gescheiterten DEUS 21-Projekts am „Römerweg“ entgegenzukommen. Die SPD-Stadträte machen sich dafür stark, dass den Anwohnern, die sich auf das vom Fraunhofer Institut betreute Forschungsprojekt eingelassen haben, fälschlicherweise erhobene Wassergebühren rückerstattet werden.

Denn die Stadtverwaltung hatte den Häuslebauern seinerzeit zugesichert, im Fall einer Teilnahme an dem Modellprojekt geringere Gebühren entrichten zu müssen.

Seit dem 1. Januar 2018 bezahlen die betroffenen Hauseigentümer am „Römerweg“ jedoch den üblichen Gebührensatz, weil sich im Nachhinein herausstellte, dass die Aufbereitung von Regenwasser zu Nutz- und Trinkwasser über eine Filteranlage – wie im Modellprojekt vorgesehen – nicht funktioniert. Die spannende Frage lautet nun, wer für die entstandenen Kosten bei dem geplatzten Modellversuch geradestehen muss? Die Häuslebauer, die sich mittlerweile zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen haben, sehen dabei vor allem die Stadt in der Verantwortung. Die Gruppe hat sich einen Anwalt genommen und droht mit rechtlichen Schritten. Mehr lesen Sie am Samstag, 16. März, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.