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Bis auf wenige Ruhepausen blieben die 13-jährigen Raphael (links) und Felix beim 24-Stunden-Schwimmen immer im Wasser. Foto: Fotomoment
Bis auf wenige Ruhepausen blieben die 13-jährigen Raphael (links) und Felix beim 24-Stunden-Schwimmen immer im Wasser. Foto: Fotomoment
13.05.2018

Wasserratten beweisen Ausdauer: 24-Stunden-Schwimmen in Mühlacker

Mühlacker. Die meisten Teilnehmer des 24-Stunden-Schwimmens der DLRG Mühlacker kommen immer wieder. Bei der 16. Auflage im Senderstädter Hallenbad wurden gerne längere Anfahrtswege in Kauf genommen.

Tatjana Matersheva etwa kam aus Stuttgart. 2013 machte sie in Mühlacker erstmals mit. Ihre Tochter Alisia war damals die jüngste Teilnehmerin. Nicht nur die 8-Jährige war im Wasser, sondern auch die weiteren Kinder – Leon (10 Jahre) und Mark (6 Jahre). Sohn Robert (2 Jahre) schwamm zwar noch nicht im großen Becken als Teilnehmer, plantschte aber im Kinderbecken. Die Mutter wünschte sich, dass auch er schnell das Schwimmen lernt. „Die Kinder sollen es so schnell wie möglich ohne Schwimmflügel schaffen.“

Für die Familie war es die sechte Teilnahme. Nicht die letzte, wie sie sagte. Das Konzept gefällt ihr und es ist für sie immer wieder ein Erlebnis, dabei zu sein. Im mitgebrachten Campingbus übernachteten sie.

Der 57-jährige Dieter Zinn aus Niefern machte zum dritten Mal mit. „Ich bekomme den Kopf frei“, nannte er als Grund zu schwimmen und Sport zu treiben. Früher ist er nur gelaufen. Auch Marathons. Dann kam ein Meniskusproblem. Schwimmen war dann die beste Alternative. „Ich muss mir nichts mehr beweisen“, meinte er. Daher ging er es locker an. Die Zielmarke von 30 Kilometern hatte er dennoch im Kopf. Sein Rekord lag in Mühlacker bisher bei 29,7 Kilometern.

„Das ist einfach eine Marke“, bezeichnete er das 24-Stunden-Schwimmen in Mühlacker. Die Veranstalter vom DLRG lobte er für die „super Organisation“.