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Am Geburtshaus von Steinbeis in Ölbronn erinnert eine Tafel an den berühmten Ex-Bewohner, der hier im Jahre 1807 das Licht der Welt erblickte. Foto: Frei
Am Geburtshaus von Steinbeis in Ölbronn erinnert eine Tafel an den berühmten Ex-Bewohner, der hier im Jahre 1807 das Licht der Welt erblickte. Foto: Frei
In der evangelischen Kirche wirkte Steinbeis senior einst als Pfarrer. Rechts im Bild das Steinbeishaus, hinter dem sich der gleichnamige Kindergarten befindet. Foto: Frei
In der evangelischen Kirche wirkte Steinbeis senior einst als Pfarrer. Rechts im Bild das Steinbeishaus, hinter dem sich der gleichnamige Kindergarten befindet. Foto: Frei
06.02.2018

Wegbereiter der modernen Wirtschaft: Ferdinand Steinbeis starb vor 125 Jahren

Ölbronn-Dürrn. Ferdinand von Steinbeis hat die duale Ausbildung erfunden. Vor 125 Jahren starb der berühmte Sohn Ölbronns.

Wie der Eindruck täuschen kann: Da gibt es in Ölbronn die Obere Steinbeisstraße, die Untere Steinbeisstraße, es gibt den Steinbeis-Kindergarten und auch das Steinbeishaus – doch im kollektiven Gedächtnis der Menschen im Ort spielt der Mann so gut wie keine Rolle. Wie kann das sein? Und wer war dieser Ferdinand von Steinbeis, dessen Todestag sich nun zum 125. Mal jährt?

Auf die erste Frage gibt es eine recht einfache Antwort: Im Gegensatz zu Kammersänger Gottlob Frick, dem zweiten großen Ölbronner, lebte Steinbeis lediglich einige Monate in Ölbronn – und das auch noch als Kleinkind. Sein Vater war Pfarrer, die Familie zog immer wieder um – und so erinnerten sich die Ölbronner erst wieder an ihren einstigen Einwohner, als dieser bereits berühmt geworden war.

Steinbeis nämlich brachte es zu enormem Ansehen: Der Wirtschaftspolitiker gilt als Vater der gewerblichen Ausbildung in Württemberg, gründete im ganzen Land Gewerbeschulen und plädierte schon früh für eine Ausbildung, die theoretisches Wissen und praktisches Können vereint. „Steinbeis gilt daher zurecht als herausragender Wirtschafts-Pionier“, sagt Ölbronn-Dürrns Bürgermeister Norbert Holme.

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