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Kämpfen beide noch um den Aufstieg: die Fußballvereinigung 08 Mühlacker (in schwarzen Trikots) und die Sportfreunde Mühlacker.
Kämpfen beide noch um den Aufstieg: die Fußballvereinigung 08 Mühlacker (in schwarzen Trikots) und die Sportfreunde Mühlacker. © PZ-Archiv
13.05.2011

Wegen Brisanz: Landesliga-Schiri pfeift Derby in Mühlacker

MÜHLACKER.Die Schiedsrichter-Einteilung für das Senderstädter Derby ist in dieser Woche geändert worden. Da man für Fairness im Kampf um die Aufstiegsplätze sorgen will, leitet an Stelle von Walter Buck der Landesliga Schiedsrichter Tobias Lauber die Partie Sportfreunde gegen Fußballvereinigung 08 Mühlacker. Walter Buck ist Mitglied beim TSV Maulbronn, der wie die beiden Mühlacker Clubs noch um die Aufstiegsränge mitspielt. Landesliga-Schiedsrichter Lauber pfeift hingegen für den TSV Kleinglattbach.

Als Obmann Eckhardt Streckfuss die ursprüngliche Planung für die Schiedsrichter machte, war nicht absehbar, dass die Maulbronner vier Spieltage vor Saisonende noch im Aufstiegsrennen sein würden.

Vor ein paar Tagen machte Buck selbst den Obmann auf die Brisanz der Ansetzung aufmerksam. Vereinskameraden aus Maulbronn hatten ihm erzählt, dass einige Fußballer aus Mühlacker nicht gerne einen Schiedsrichter aus einem konkurrierenden Verein gehabt hätten, zumal im Derby am Sonntag um 15 Uhr eigentlich beide gewinnen müssen. Ein Unentschieden käme Maulbronn, dem SC Pforzheim und dem SV Königsbach als Tabellenführer entgegen. Obmann Streckfuss hatte die Einteilung allerdings bereits von sich aus geändert und Buck einen freien Sonntag verschafft. Mit Lauber hat er nun den am besten qualifizierten Mann der Schiedsrichtergruppe Vaihingen auf das Derby in Mühlacker angesetzt. Zu Beginn seiner Karriere hatte den damaligen Oberliga-Schiri Uwe Bolz vom TSV Großglattbach als Linienrichter begleitet. rks