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Weinbau für alle: Rathaus-Chefs helfen bei Projektstart mit.
Weinbau für alle: Rathaus-Chefs helfen bei Projektstart mit © Heilemann
28.10.2011

Weinbau für alle: Rathaus-Chefs helfen bei Projektstart mit

Mühlacker. Den Kulturlandschaftspreis Baden-Württemberg hat die Genossenschaftskellerei Rosswag-Mühlhausen erst vor wenigen Tagen erhalten. In den steilen Weinbergen über der Enz sieht man warum.

Der Blick von dort droben ist überwältigend. Aber die Pflege der Rebenhänge ist harte Arbeit. In einem Bereich der Rosswager Halde, der zur Gemeinde Illingen gehört, wird bereits wieder gewerkelt. Die Genossenschaftskellerei hat nicht lange damit gewartet, das Preisgeld einzusetzen. Damit wird ein über Jahre brach liegender Weinberg aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Brombeer-Gestrüpp muss weg, Stützpfosten aufgestellt werden, die verwilderten Reben auf den Kopf zurück geschnitten werden. Der Hang soll ein "Lernort Weinberg" werden. Wer Interesse an Weinbau hat, soll dort das Handwerk in Seminaren kennen lernen können, das Rebenschneiden üben, das Herbsten und das Verkosten am Ende auch. Den Projektstart haben auch die Oberbürgermeister Mühlackers und Vaihingens, Frank Schneider und Gerd Maisch, Maulbronns Bürgermeister Andreas Felchle als Vertreter des Schwäbischen Heimatbunds, Vertreter des Enzkreises um Ersten Landesbeamten Wolfgang Herz und des Kreises Ludwigsburg und - gewissermaßen als Gastgeber - Illingens Bürgermeister Harald Eiberger unterstützt. Einige von ihnen wie Eiberger, Herz und der Landwirtschaftsamtsleiter des Enzkreises Jürgen Krepp setzten selbst im steilen Gelände die Rebschere an. Denn selbst im verwilderten Weinberg gab es viele Riesling-Trauben zu ernten.