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Den Panoramablick über Dürrmenz und einen Teil von Mühlacker von Burg Löffelstelz aus genossen die PZ-Wanderer, danach ging es weiter auf dem weit ausholenden Rundweg um den Sender. Foto: Recklies
Den Panoramablick über Dürrmenz und einen Teil von Mühlacker von Burg Löffelstelz aus genossen die PZ-Wanderer, danach ging es weiter auf dem weit ausholenden Rundweg um den Sender. Foto: Recklies
02.05.2017

Weit ins Land geschaut: PZ-Wanderung rund um den Mühlacker Sender

Mühlacker. Bei optimalen Wetter ging die PZ-Wanderung rund um den Sender in Mühlacker. Der Blick fiel leider auch auf durch den Frost geschädigte Streuobstbäume.

„Perfektes Wanderwetter“, resümierte Jürgen Holzinger am Ende der Rundwanderung mit Barbara Hauser vom Schwarzwaldverein Neuenbürg. An der Tour rund um Mühlacker haben sich am letzten Aprilsamstag mehr als drei Dutzend PZ-Leser beteiligt. Und nicht nur das Wetter hat, ganz anders als am 1. Mai, bestens gepasst: „Barbara Hauser hat für die Tour ein paar Wege herausgesucht, die noch keiner der Teilnehmer gekannt hat und vorher gelaufen war“, so Holzinger, der für die „Pforzheimer Zeitung“ federführend die Organisation der Wanderungen in Kooperation mit den hiesigen Schwarzwaldvereinen übernommen hat.

Holzinger war selbst mit seiner Frau dabei, als Barbara Hauser mit 40 Wanderfreunden vom ehemaligen Gartenschaugelände aus, unter anderem vorbei an der Burgruine Löffelstelz und am Sender an blühenden Obstbäumen und malerischen Fachwerkhäusern in Dürrmenz und Lomersheim, auf einem ersten Teilstück den Mühlacker Rundweg in östlicher Richtung absolvierte. Knapp 15 Kilometer legten die Teilnehmer bei der ersten PZ-Wanderung in diesem Jahr zurück, dabei überwanden die Wanderfreunde auch mehr als 100 Höhenmeter.

Die Strecke führte vorbei an leuchtend gelben Rapsfeldern und zahlreichen Kleindenkmalen, aber auch durch Streuobstwiesen, die vom heftigen Frost der vorausgegangenen Tage gezeichnet waren. „Die meisten Blüten der Obstbäume sind in den vergangenen Nächten erfroren“, so Barbara Hauser, die als ausgesprochene Naturfreundin nicht zuletzt bedauerte, dass die Obsternte ob der kalten Nächte in der zweiten Aprilhälfte „in diesem Jahr wohl sehr gering ausfallen wird“. Dass die Bürger aus Mühlacker und den dazugehörigen Stadtteilen vor allem auf den markanten Wasserturm der Senderstadt sowie das weithin sichtbare Industriedenkmal, die rotweiß gestalteten Sendeanlagen des SWR stolz sind, darauf machte Hauser die Teilnehmer aufmerksam.