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Bondi Beach © Schoppel
05.11.2010

Weltreisender Uwe Schoppel: Abschluss seiner Australienreise in Tasmanien

Mit dem Fahrrad hat Uwe Schoppel bis vor Kurzem Australien bereist. Jetzt ist er wieder zu Hause. Für die PZ erzählt er von den letzten Stationen seiner Australienreise.

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Zu sehen gibt es genug in Sydney - der ältesten Stadt Australiens. Angefangen beim Opernhaus, das gleich jedem einfällt, wenn Australien genannt wird. Die ersten 1500 Europäer waren sicher nicht so angetan wie ich, als sie mit der „First Fleet“ im Jahre 1788 angekommen waren – viele von ihnen in Ketten. Auch die Sydney Habour Bridge ist ein eindrucksvolles Bauwerk. Man kann sie für 200 Dollar besteigen und hat bestimmt einen wundervollen Ausblick, aber das Geld spare ich mir lieber und besuchte stattdessen den berühmten „Bondi Beach“ mit dem herrlichen Strand und den bei Surfern beliebten Wellen. Darling Harbour, Kings Cross, Glebe und noch die Wanderung nach Marley am Strand entlang – da kamen einige Kilometer zusammen, die ich zu Fuß zurücklegte.

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Letzte Station: Tasmanien

Nebel und Kälte empfangen mich in Devonport. Nach nur 50 Kilometern, die ich wieder einmal nicht trocken überstehe, quartiere ich mich in einer Jugendherberge ein. Da ich der einzige Gast bin und es viel Platz vor dem Kamin gibt, sind meine Sachen schnell trocken.Der Wetterbericht sagt nichts Gutes voraus: Schnee bis in tiefe Lagen. So beschließe ich schnellstmöglich nach Hobart, der größten Stadt Tasmaniens zu radeln. Der Reif ist noch nicht getaut, als ich die ersten Kilometer abspule. Der Wind, der im September und Oktober am stärksten ist, schüttelt nicht nur die Bäume, sondern auch mich. Zum Glück kommt er schräg von hinten und so kann ich beim Radeln die Landschaft und auch die kleinen Ortschaften genießen, die mit alten Sandsteingebäuden Charme versprühen. Uwe Schoppel