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Milan Denic aus Wiernsheim schoss 2017 den TSV Phönix Lomersheim zum Sieg. Fotos: PZ-Archiv
Milan Denic aus Wiernsheim schoss 2017 den TSV Phönix Lomersheim zum Sieg. Fotos: PZ-Archiv
17.05.2018

Wiernsheimer Pfingstturnier steht an - Veranstalter muss Abstriche machen

Wiernsheim. Zum 34. Mal spielen A-Jugend-Fußballer an Pfingsten beim TSV Wiernsheim, auch wenn die Organisation längst ein Kraftakt ist. Am Montag um 15.40 Uhr steht das Finale an. Eine Dreiviertelstunde später soll die Siegerehrung über die Bühne gehen. Samstag und Sonntag ist um 13 Uhr Spielbeginn.

Im Vorjahr siegte der TSV Phönix Lomersheim und zum spielentscheidenden Mann wurde ein junger Wiernsheimer: Milan Denic war als Flüchtlingssohn aus dem Kosovo in die Region gekommen. Auch dieses Mal dürfte er spielen.

Das Thema Teilnahme ist ein heißes Eisen. Positiv ist, dass dieses Jahr zehn Teams auf zwei Gruppen verteilt werden konnten. Unter anderem fällt aber auf, dass der TSV Wiernsheim im Starterfeld zum wiederholten Mal nicht auftaucht. Organisator Johann Reinholz hätte sich vorstellen können, die B-Jugend von Wiernsheim und Lomersheim mitspielen zu lassen. Doch schnell war klar, wo es hakt: Wenn sowieso nur 15 oder 16 Mann zum Team gehören, sind Ausfälle nicht zu kompensieren. Um nicht womöglich am Ende eine böse Überraschung zu erleben, hat Reinholz die Idee mit dem lokalen B-Jugend-Team nicht weiterverfolgt. „Ganz oder gar nicht“, heißt sein Leitspruch. Auf die Frage, wie viel Zeit er vor Turnierbeginn schon wieder investiert hat, sagt Reinholz: „100 Stunden bestimmt.“ Etwa 100 Helfer seien nun an Pfingsten im Einsatz.

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