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Matthias Proske (vorne am Mikrofon), Direktor des Regionalverbands, hat die Bürgerschaft in Großglattbach über Windvorrangflächen informiert. Foto: Kollros
Matthias Proske (vorne am Mikrofon), Direktor des Regionalverbands, hat die Bürgerschaft in Großglattbach über Windvorrangflächen informiert. Foto: Kollros
13.04.2018

Windkraft-Pläne sind Hauptthema bei Großglattbacher Bürgerversammlung

Mühlacker-Großglattbach. Erst seit ein paar Jahren steht die Windkraft auf dem kommunalpolitischen Tableau. Doch das Thema beherrschte am Donnerstag nahezu die Hälfte der Großglattbacher Bürgerversammlung: Viele Fragen wurden vor allem zur möglichen Flächenreservierung für Windräder am Rand des Waldgewanns „Tiefenweg“ auf halber Strecke zwischen Großglattbach und Lomersheim gestellt.

Etwa 110 Bürger, dazu noch ein Dutzend Stadträte, ließen sich aus profundem Mund informieren, was es mit der sogenannten „Vorrangfläche“ für Windkraftanlagen auf sich hat. Diesen Sachverstand vermittelte aus erster Hand der Direktor des Regionalverbands Nordschwarzwald, Matthias Proske. Er wischte gleich zu Beginn die Vorstellung beiseite, das 22 Hektar große Waldstück stünde unmittelbar vor dem Abholzen, weil irgendwo schon Investoren quasi Gewehr bei Fuß bereitstünden, um in 700 beziehungsweise 900 Metern Entfernung von beiden Stadtteilen vielleicht 140 Meter hohe Windräder in die Höhe wachsen zu lassen. Es gehe rein darum, diese Fläche als Vorrangfläche für Windkraft zu sichern, damit auch keine andere konkurrierende Nutzung – etwa ein Aussiedlerhof – möglich werde. Proske, wie auch der städtische Planungsamtsleiter Armin Dauner, unterstrichen, dass sich im Rahmen mehrerer Suchläufe dieses Areal „Tiefenweg“ als denkbarer Standort herauskristallisiert habe.

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helmut
14.04.2018
Windkraft-Pläne sind Hauptthema bei Großglattbacher Bürgerversammlung

Dieser Unfug ist anscheinend nicht mehr zu stoppen. Mit einer Energiewende hat das nichts mehr zu tun. Da wird viel Geld verdient ohne Risiko und Verantwortung zu haben. Zahlt alles der Verbraucher und Steuerzahler zusätzlich zu dem Strom der aus Kohle und Atom kommt. Stromspeichern steckt noch in den Kinderschuhen und kommt da nicht heraus. In dieser Woche wurden ein riesiger Batteriespeicher vorgestellt der 400 Haushalten bei Windflaute Strom liefern soll. 1 Stunde, einen Tag, eine Woche? ...... mehr...