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Stießen auf eine erfolgreiche achte Auflage der Weinmesse in Maulbronn an: Martin Werthwein (Sprecher des Organisationsteams der „Weinkultur Westlicher Stromberg“), Weinprinzessin Laura Irouschek und Stadtrat Jochen Birkle (rechts). Foto: Kollros
Stießen auf eine erfolgreiche achte Auflage der Weinmesse in Maulbronn an: Martin Werthwein (Sprecher des Organisationsteams der „Weinkultur Westlicher Stromberg“), Weinprinzessin Laura Irouschek und Stadtrat Jochen Birkle (rechts). Foto: Kollros
Rund 300 Gäste lockte die Messe am Samstag in die Maulbronner Stadthalle, den ehemaligen Fruchtkasten des Klosters. Insbesondere zwischen 18.30 und 21 Uhr war die Veranstaltung bestens besucht. Foto: Lutz
Rund 300 Gäste lockte die Messe am Samstag in die Maulbronner Stadthalle, den ehemaligen Fruchtkasten des Klosters. Insbesondere zwischen 18.30 und 21 Uhr war die Veranstaltung bestens besucht. Foto: Lutz
Sascha Reich ist angetreten, zusammen mit dem Gründer das Schützinger Weingut Häge in eine gute Zukunft zu führen. Foto: Kollros
Sascha Reich ist angetreten, zusammen mit dem Gründer das Schützinger Weingut Häge in eine gute Zukunft zu führen. Foto: Kollros
15.04.2018

Winzer aus der Region präsentieren in Maulbronn edle Tropfen

Maulbronn. Zehn Wein erzeugende Betriebe haben am Samstag zum mittlerweile achten Mal die Maulbronner Stadthalle in eine Vinothek verwandelt. Rund 100 edle Tröpfchen von den Rebhängen des westlichen Strombergs sowie der Roßwager Halde konnten gekostet und verglichen werden und sich jeder Besucher so seine ganz persönliche Weinprobe zusammenstellen.

Mit viel Sachverstand gaben die persönlich anwesenden Inhaber der regionalen Weingüter beziehungsweise geschulte Mitarbeiter der Genossenschaften den Weingenießern hilfreiche Hinweise zum Charakter der jeweiligen Tropfen oder etwa auch, was für Sorten sich hinter dem einen oder anderen Fantasienamen verbergen.

Große Vielfalt im Glas

Da gab’s etwa den „Attempto“, eine Weißwein-Cuvée aus Riesling, Weißburgunder und Muscaris vom Eilfingerberg, also dem Weingut des Herzogs von Württemberg, oder eine rote Cuvée vom Schützinger Weingut Häge aus Cabernet-Mitos-, Spätburgunder- und Regent-Trauben, benannt nach dem Hauptstern „Arcturus“ im Sternbild Bärenhüter.

Ja, der Gutsgründer Johannes Häge besitze ein Faible für Sternbilder, und dies spiegle sich zunehmend in den Weinbezeichnungen wider, klärte der seit rund einem Dreivierteljahr Mitverantwortung tragende neue Partner Sascha Reich des Weinguts auf. Wie er weiter berichtete, befinde sich der Betrieb voll in der Umstellungsphase auf biologischen Weinbau, und ab dem 2019er Jahrgang dürften Häge-Weine das Bio-Siegel tragen.

Da ist man im Großvillarser Weingut Vinçon-Zerrer schon einen Schritt weiter: Im fünften Jahr bewirtschafte die Familie ihre Weinberge ökologisch, so Carina Gugel, Schwester von Benjamin Zerrer, der im vorigen Jahr in vierter Generation die Verantwortung übernommen hat. „Ja, bei uns wird der Generationenwechsel vollzogen“, bestätigt die Weinbetriebswirtin.

Auch die Genossenschaft „Amthof 12“ hat ein bewegtes Jahr hinter sich – der Zusammenschluss der Oberderdinger und Knittlinger Wengerter. „Wir sind auf einem guten Weg und auch unser Name etabliert sich zunehmend“, so Vorstandsvorsitzender Gerd Schäfer. Zudem: Innerhalb der Reihen beider ehedem selbstständigen Ortsgenossenschaft nehme die Zahl der vormaligen Skeptiker in Bezug auf die Fusion ab. Bedauerlich sei nur, dass das letztjährige Fusionsjahr von den Frühjahrsfrösten überschattet worden sei mit einem „konkret 50-prozentigen Ernteausfall“ an der Derdinger Kupferhalde.

Bei Nachbarn aus Sternenfels hat in diesem Jahr ein alkoholfreier Trauben-Secco Premiere, den Aufsichtsrat Georg Exner und Julia Armingeon auf der Weinmesse vorstellten.

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