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Wie alt das Fachwerkhaus im Wiernsheimer Ortskern ist, lässt die Gemeinde gerade durch ein Gutachten klären. Der hintere Teil soll aus der Zeit um 1580 stammen. 
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Bürgermeister Karlheinz Oehler ist froh über den Ratsbeschluss zum Seniorenwohnheim.  Foto: PZ-Archiv 

Wirbel um Wohnheim und Fachwerkhaus: Älter als erwartet - Streit über Gutachterkosten

Wiernsheim. Schon seit einigen Wochen scheint klar, dass die Pläne für den Bau eines Seniorenwohnkomplexes, den die Gemeinde Wiernsheim zusammen mit dem Bauunternehmen Paulus nahe des Rathauses verfolgt, in der bisherigen Form nicht umgesetzt werden können. Grund dafür ist ein denkmalgeschütztes Haus in der Kronengasse 8, das sich genau an der Schnittstelle der beiden geplanten Gebäudeteile befindet.

Für das Bauprojekt sind ursprünglich Kosten von rund 15 Millionen Euro veranschlagt worden. „Ich kann den Abriss des alten Gebäudes mit meinem Gewissen nicht vereinbaren“, hatte der Wiernsheimer Bürgermeister Karlheinz Oehler damals in einer Sitzung des Technischen Ratsausschusses erklärt. Inzwischen liegt auch das Gutachten eines Mühlacker Baubüros vor, nach dem das Fachwerkhaus wohl viel älter ist als bislang angenommen. Doch was die erbrachte Arbeitsleistung anbelangt, gibt es zwischen der Gemeindeverwaltung und dem beauftragten Gutachter offenbar verschiedene Ansichten. Während der Gutachter darauf pocht, die im Auftrag geforderten Leistungen in Sachen bauhistorischer Untersuchung und Bauaufnahme erbracht zu haben und der Gemeindeverwaltung darüber hinaus vorwirft, die Kommunikation mit ihm bewusst zu verweigern sowie der Zahlungsverpflichtung nicht nachzukommen, bemängelt der Auftraggeber unvollständige Untersuchungsergebnisse.

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