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Inmitten von Grün, umgeben von herrlicher Natur, liegt der im Jahr 1699 begründete Waldenserort Großvillars. Seit 1973 ist die Gemeinde mit derzeit 1046 Einwohnern ein Teilort von Oberderdingen. Fotos: Prokoph
Inmitten von Grün, umgeben von herrlicher Natur, liegt der im Jahr 1699 begründete Waldenserort Großvillars. Seit 1973 ist die Gemeinde mit derzeit 1046 Einwohnern ein Teilort von Oberderdingen. Fotos: Prokoph
20.09.2017

Wo einst die Waldenser wohnten: In Großvillars lässt es sich gut leben

In Großvillars lässt es sich gut leben – das liegt an der schönen Natur, dem Zusammenhalt im Ort und an der Nähe zu Knittlingen und Oberderdingen.

S´isch, wie ´s a scho früher war, m´r fühlt sich wohl in Großvillars“, drückt Ortsvorsteher Oskar Combe in Reimform aus, was für ihn persönlich sein Heimatort Großvillars im Kraichgau bedeutet. Im Jahr 1699 wurde Großvillars als Waldenserort begründet, nachdem der württembergische Herzog Eberhard Ludwig von Ludwigsburg sich nach dem Dreißigjährigen Krieg dazu entschlossen hatte, 3000 Glaubenflüchtlinge aus den französisch/savoyischen Alpen aufzunehmen. Damals entstanden in der Region beispielsweise die Waldenserorte Kleinvillars, das zu Knittlingen gehört, Großvillars, das heute in Oberderdingen eingemeindet ist, sowie die Wiernsheimer Teilgemeinden Serres und Pinache oder das zu Ötisheim gehörende Corres. Die Familie von Ortsvorsteher Oskar Combe gehört zu den Gründern von Großvillars. Und darauf ist er stolz.

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