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Über 50 Feuerwehrleute waren im Dezember 2017 beim Brand eines Wohnhauses in Schützingen im Einsatz. Foto: PZ-Archiv/Meyer
14.03.2018

Wohungsbrand in Illingen-Schützingen: 61-jähriger bleibt unauffindbar

Illingen-Schützingen. Seit Dezember fahndet die Polizei nach dem Hausbewohner, der mit einem Wohnungsbrand in Illingen-Schützingen zu tun haben könnte. Der 61-Jährige bleibt verschwunden.

Ein verletzter Hausbewohner nach Brand in Schützingen

Bildergalerie: Wohnungsbrand in Schützingen

Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte am frühen Mittwochmorgen zu einem Wohnhausbrand Illingen-Schützingen. Eine Person wurde im Haus vermutet, aber bei der Durchsuchung nicht gefunden.

Eine Menge Aufregung hatten die Schützinger Bürger vergangenes Jahr zu verdauen, weil sich etliche Unglücksfälle im Illinger Teilort ereigneten. Unter anderem musste die Feuerwehr gleich bei mehreren Bränden anrücken – zuletzt wegen des Feuers in einem Zweifamilienhaus in der Schönblickstraße, das am 13. Dezember 2017 in den frühen Morgenstunden ausgebrochen war. Dabei wurde ein 23-Jähriger, der auch die Rettungskräfte alarmiert hatte, leicht verletzt. Das Kuriose an der Sache: Ein 61-jähriger Mann, in dessen Erdgeschosswohnung die polizeilichen Ermittler den Brandherd ausgemacht hatten, bleibt bis auf den heutigen Tag verschwunden.

Bernhard Ebinger, Sprecher der Pforzheimer Staatsanwaltschaft, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Ermittlungen zu dem mysteriösen Fall noch andauern. Ob die Polizei auf eine heiße Spur gestoßen ist, wo sich der 61-Jährige aufhalten könnte und ob er möglicherweise sogar selbst den Brand gelegt hat oder in irgendeiner Weise für den Ausbruch des Feuers verantwortlich ist, dazu will sich Ebinger derzeit aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nicht äußern. Ebinger teilt mit, dass nach den Untersuchungen der Kriminalpolizei ein technischer Defekt bei dem Feuer in Schützingen definitiv auszuschließen sei.

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