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Günther Rapp (stehend, Bildmitte) und sein Sohn Benjamin (Zweiter von rechts) helfen einer Gruppe von Teilnehmern des Iptinger Zeltlagers beim Bau eines Drachens. Foto: Bischoff-Krappel
Günther Rapp (stehend, Bildmitte) und sein Sohn Benjamin (Zweiter von rechts) helfen einer Gruppe von Teilnehmern des Iptinger Zeltlagers beim Bau eines Drachens. Foto: Bischoff-Krappel
12.08.2018

Zeltlager-Teilnehmer beim Sportverein Iptingen sind motiviert und kreativ

Wiernsheim-Iptingen. Erschwerte Bedingungen herrschten beim Büchsenwerfen auf dem Zeltlager des Sportvereins Iptingen (SV): Der frische Wind, der auf dem Iptinger Sportplatz blies, ließ die von Betreuer Mario Gerhard sorgfältig gestapelten Konservendosen von ganz alleine purzeln.

Das tat der Begeisterung der rund 50 zum Zeltlager angemeldeten Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren allerdings keinen Abbruch: „Uns gefällt hier eigentlich alles“, waren sich die zehnjährige Mia und die zwölfjährige Chiara einig. Kein Wunder, denn Organisator Günther Rapp, der schon zum 33. Mal das Iptinger Zeltlager leitet, hatte mit seinem Team erneut für ein buntes Programm gesorgt.

„Am Freitagabend haben wir Würste und Stockbrot gegrillt und dann eine Nachtwanderung gemacht“, berichtet Rapp. „So eine ruhige Nacht hatten wir hinterher auf dem Zeltlager schon lange nicht mehr. Die Kinder waren von der Wanderung wohl ziemlich ge-schafft, denn wir haben eine lange Strecke bewältigt.“

Doch am Samstagmorgen machten sich die jungen Teilnehmer fröhlich auf zu einem Geländespiel, während am Nachmittag Bastelangebote, Würfel- und Ge-schicklichkeitsspiele sowie Do-senwerfen auf dem Programm standen. „Uns ist es wichtig, dass wir auch solche Spiele dabei haben, bei denen die jüngeren Kinder punkten können“, erläutert Rapp.

Wie es sich für einen Samstag-abend gehört, durfte gegen später dann eine Disconacht nicht fehlen. „Dabei legen wir Wert darauf, dass sich die Kinder bei der Erstellung der Musikliste oder der Dekoration aktiv beteiligen können“, so Rapp.

Rund 20 ehrenamtliche Betreuer engagieren sich beim Zeltlager, darunter auch Rapps 20-jährige Zwillingstöchter Melissa und Seline sowie der 31-jährige Sohn Benjamin. „Viele früheren Teilnehmer arbeiten mittlerweile als Betreuer mit“, berichtet Rapp. „Wir rekrutieren den Leitungsnachwuchs damit quasi von selbst.“ Zum Abschluss des Zeltlagers präsentierten die Kinder am Sonntagvormittag ihren Eltern stolz den eigens einstudierten Lagertanz und nahmen ihre Preise und Urkunden für die Spiele entgegen.