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Auf dem Ziegelei-Areal soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtviertel entstehen. Foto: PZ-Archiv
Auf dem Ziegelei-Areal soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtviertel entstehen. Foto: PZ-Archiv
19.09.2018

Zitterpartie um Ziegelei-Areal in Mühlacker

Mühlacker. Die Stadträte wollen schnell Fortschritte sehen – denn Angst vor einer Konjunkturschwäche wächst.

Fünf Jahre – so lange ist es inzwischen her, dass die Öffentlichkeit auf neue Baugebiete im Ziegelei-Areal in Mühlacker wartet. Doch nicht nur Bauwilligen, die gerne ein Eigenheim in dem zentrumsnahen Quartier errichten würden, geht es viel zu langsam voran mit der Entwicklung des Areals – auch im Gemeinderat mehren sich die kritischen Stimmen.

Denn an einer erfolgreichen Umgestaltung der riesigen Industriebrache gegenüber des Bahnhofs hängt viel mehr als die reine Schaffung von neuen Wohn- und Gewerbeflächen. Tatsächlich würden weitere Verzögerungen oder gar ein Scheitern des Projekts auch weitere Aufgaben der Stadt gefährden. Beispielsweise den Neubau einer Stadthalle.

7,5 Millionen Euro hat Mühlacker für das Ziegelei-Areal bezahlt. Dieses Geld muss nun durch den Verkauf der Flächen wieder erwirtschaftet werden, um genügend Mittel zum Bau der Stadthalle zu haben. „Wir müssen endlich Gas geben“, betonte nun Freie Wähler-Sprecher Rolf Leo im Hinblick auf das zähe Vorankommen bei der Ziegelei – und sämtliche Fraktionen schlossen sich dieser Ansicht an. Momentan noch sei die Konjunktur gut, erläuterte etwa Wolfgang Schreiber (CDU). Doch was, wenn diese anfängt zu schwächeln? „Wir brauchen das Geld, sonst sieht es für viele andere Vorhaben düster aus“, so Schreiber. Auch Vertreter von FDP, LMU und SPD erwarten, dass es nun bald Erfolge zu vermelden gibt.

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