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Jochen Zickwolf (Zweiter von rechts), Geschäftsführer von Suez Recycling Süd, durchschneidet das gelbe Band zur offiziellen Einweihung der neuen Wertstoffsortieranlage in Ölbronn. Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (von links), Rita Schwarzelühr-Sutter, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, der Ölbronn-Dürrner Bürgermeister Norbert Holme und Suez-Deutschlandchef Carsten Dülfer freuen sich ebenfalls über den Neubau.  Fotos: Tilo Keller 
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Jochen Zickwolf (rechts) führt die Gäste aus der Landes- und Bundespolitik durch die neugebaute Anlage und erläutert die technischen Prozesse des Abfallrecyclings.  Fotos: Tilo Keller 
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Trotz drückend schwüler Temperaturen im Festzelt gab es von den knapp 200 geladenen Gästen viel Applaus zur Einweihung der Ölbronner Sortieranlage. 

Zukunftsweisende Recyclingtechnik: Mit dieser neuen Sortieranlage betreibt Suez Umweltschutz

Ölbronn-Dürrn. Alarmierende Bilder von mit Plastikabfall verschmutzten Meeren und verendeten Tieren machen schon seit geraumer Zeit die Runde. Dem gegenüber wirkte die Einweihung der neuen, hochmodernen Sortieranlage des Recycling-Unternehmens Suez im Ölbronner Gebiet „Erlen“ am Montag beinahe wie eine kleine Kampfansage gegen die umweltbelastenden Müllberge.

„Wir schlagen damit ein neues Kapitel in der deutschen Entsorgungs- und Recyclinggeschichte auf“, betonte Jochen Zickwolf, Geschäftsführer der Suez Recycling Süd GmbH, bei seiner Begrüßung der knapp 200 geladenen Gäste. Darunter waren neben dem baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Grüne) und der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) auch der FDP-Landtagsabgeordnete Erik Schweickert, Landrat Bastian Rosenau und der Ölbronn-Dürrner Bürgermeister Norbert Holme. Gerade Holme ließ in einem kurzen Rückblick kritische Stimmen und Widerstände gegen das Bauprojekt im Gemeinderat speziell durch die „Aktiven Bürger“ noch einmal Revue passieren.

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Mit dieser neuen Sortieranlage betreibt Suez Umweltschutz

Viel Lob für das 30 Millionen teure Projekt gab es hingegen von politischer Seite. So bezeichnete Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter das Unternehmen Suez als wichtigen Akteur innerhalb der Kreislaufwirtschaft bei der Müllverwertung. Mit der neuen Sortieranlage betreibe Suez aktiven Umweltschutz und wirke so auch an der Umsetzung des Verpackungsgesetzes mit.

Carsten Dülfer, Deutschlandchef von Suez, machte darauf aufmerksam, dass es sich bei der neuen Anlage um die modernste in Europa handle. Pro Tag würden dort rund 200.000 „gelbe Säcke“ in 14 unterschiedliche Wertstoffe getrennt. Die Jahreskapazität belaufe sich auf 100.000 Tonnen Leichtverpackungen. Und dabei liege die Recyclingquote mit derzeit 54 Prozent klar über der gesetzlich vorgeschriebenen Norm.

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