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08.02.2013

Zusätzliche Busverbindung zwischen Vaihingen und Illingen

Illingen. Auf Anfrage des Enzkreisabgeordneten und FDP-Fraktionsvorsitzenden im Landtag von Baden-Württemberg Dr. Hans-Ulrich Rülke hat Landrat Karl Röckinger die Busverbindungen zwischen Illingen und Vaihingen/Enz durch den Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) auf Schülerfreundlichkeit überprüfen und eine zusätzliche Nachmittagsverbindung einrichten lassen.

Die neue Busverbindung fährt seit Januar um 16.30 Uhr in Vaihingen an der Haltestelle „Neue Bahnhofstraße“ ab, ist um 16.38 Uhr an der Haltestelle „Jugenddorf“ und erreicht den Illinger Bahnhof um 16.52 Uhr.

Anlass für Rülkes Initiative waren Bitten von Illinger Eltern, deren Kinder die Gymnasien im nur wenige Kilometer gelegenen Vaihingen besuchen. Diese hatten beklagt, dass den Schülern trotz der Nähe nur wenige Busverbindungen zur Schule und nach Hause zur Verfügung stünden.

Röckinger verwies in seiner Antwort an Rülke auf die bestehenden Verbindungen zu den Haltestellen „Neue Bahnhofstraße / Stromberggymnasium“ und „Jugenddorf“ nahe des Friedrich-Abel-Gymnasiums. So fahre um 7.02 Uhr ein Bus vom Illinger Bahnhof, der die Vaihinger Haltestelle „Neue Bahnhofstraße“ um 7.14 Uhr erreiche. Um 8.01 Uhr fahre ein weiterer Bus, der um 8.12 Uhr das Stromberggymnasium erreiche. Und um 9.15 Uhr bestehe ab Illingen nochmals eine Verbindung, welche die Haltestelle „Neue Bahnhofstraße“ um 9.30 Uhr erreiche.

Für die Rückfahrt nach Illingen nach Schulende bestehen an der Vaihinger Haltestelle „Neue Bahnhofstraße“ laut VPE nunmehr Verbindungen um 11.59 Uhr, 12.59 Uhr, 15.24 Uhr, 16.30 Uhr und um 17.29 Uhr. Ergänzt würden die Busverbindungen noch durch den halbstündlichen Bahnverkehr zwischen Illingen und Vaihingen/Enz, merkt Röckinger an.

Grundsätzlich sei der Wunsch von Eltern und Schülern nach möglichst zahlreichen Busverbindungen verständlich und nachvollziehbar, schreibt Röckinger in seiner Antwort an Rülke, im Interesse eines wirtschaftlichen Beförderungsangebotes seien aber auch immer vernünftige Kompromisse zu erzielen. Das nun bestehende Angebot ist aus Sicht Röckingers „für die Schüler durchaus ausreichend und zumutbar.“ Letztlich sei die Sicherstellung der notwendigen Beförderungsleistung aber Sache des jeweiligen Schulträgers, also der Stadt Vaihingen / Enz (Landkreis Ludwigsburg), fügte der Landrat des Enzkreises hinzu.