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Sie füllten das 225-Liter-Fass: CDU-Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (von links), Bürgermeister Jürgen Scholz, Christian Kaiser (Lembergerland), Hans Gerhard Fink, Vater des „Tags des Deutschen Whiskys“, Präsident Tobias Fessler, Wolfgang Fessler, Wolfgang Sleska, Destillatkönigin Vera Bullinger, Verbandsvorsitzender Karl Müller, CDU-Landtagsmitglied Konrad Epple und Lord Stephen Rossiter. Foto: Privat
Sie füllten das 225-Liter-Fass: CDU-Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (von links), Bürgermeister Jürgen Scholz, Christian Kaiser (Lembergerland), Hans Gerhard Fink, Vater des „Tags des Deutschen Whiskys“, Präsident Tobias Fessler, Wolfgang Fessler, Wolfgang Sleska, Destillatkönigin Vera Bullinger, Verbandsvorsitzender Karl Müller, CDU-Landtagsmitglied Konrad Epple und Lord Stephen Rossiter. Foto: Privat
08.07.2019

Zweiter „Glencoe Swabian Whiskyday“ in Sersheim – Monster von Loch Ness zu Besuch

Sersheim. Sersheim/Rosswag. Es war schon ein historischer Augenblick, als Schotten und Schwaben ein regionales Fass vom Lembergerland Roßwag gemeinsam mit Whiskydestillat im Rahmen des zweiten „Glencoe Swabian Whiskyday“ vor zahlreich erschienen Besuchern füllten. Dazu sägte Künstler Dieter Binder aus Zaisersweiher das Monster von Loch Ness.

Trotz der Hitze waren viele Whisky- und Ginfreunde zum „Glencoe Swabian Whiskyday“ des Württemberger Whiskyclubs in den Hof der Sersheimer Fessler Mühle gekommen. Gleichzeitig wurde auch der „Tag des Deutschen Whiskys“ gefeiert. Neben regionaler und überregionaler Prominenz fand sich auch ein buntes Besuchervolk in Sersheim zusammen. Sehr zur Freude von Tobias Fessler, dem Präsidenten des Württembergischen Whiskyclubs, der an diesem Tag Großes vor hatte: So wurde ein frisch entleertes Lembergerfass vom Lembergerland Roßwag unter dem Beifall der Besucher mit heimischem Roggendestillat aus der Fesslermühle von den prominenten Gästen gefüllt. Das Besondere war dabei, dass das Fass aus einer in Maulbronn gefällten Eiche gefertigt, das Gebrauchswasser aus den Sersheimer Alwa-Mineralquellen bezogen wurde und die Energie zur Destillaterzeugung aus der von der Metter angetriebenen Mühlen-Turbine stammte. CDU-Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch lobte die lückenlose Regionalität des daraus entstehenden Whiskys. Fasziniert waren die Besucher auch von Kettensägenkünstler Dieter Binder aus Zaisersweiher, der kurzerhand aus einem Eichenstamm das Monster von Loch Ness sägte. Der Alpirsbacher Biersommelier Hartmut John hatte ebenso alle Hände voll zu tun und klärte vom Ambrosius-Bier bis zum Klosterwhisky geduldig alle Fragen der Gäste. Aus dem schottischen Glencoe angereist war Lord Stephen Rossiter und hatte neben Whisky auch eine kulturelle Mission mit im Gepäck, nämlich den Erhalt der schottischen Naturreservate. Für schottische Musik sorgte die Folkband „Paddy on a Friday“.