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Uwe Schoppel vor dem Kongressgebäude in Brasilia.
Uwe Schoppel vor dem Kongressgebäude in Brasilia.
Frische Früchte bekommt man in Brasilien in rauen Mengen angeboten.  Schoppel
Frische Früchte bekommt man in Brasilien in rauen Mengen angeboten. Schoppel
06.12.2017

Zwischen Bananen und Baukunst

Die Hauptstadt von Brasilien, die am Reißbrett entstanden ist, ist schon alleine wegen ihren Dimensionen nicht für Fußgänger ausgelegt und so fühlte ich mich etwas fehl am Platze, wie ich zwischen den Bauwerken von dem brasilianischen Stararchitekten Oscar Niemeyer in Brasilia umherlaufe. Die Grundsteinlegung für die in Kreuzform angeordnete Stadt war 1907 und erfolgte in der damals noch menschenleeren Gegend.

Heute leben in der Metropolregion 3,5 Millionen Menschen, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass es mancherorts ausgestorben wirkt und nur im Stadtzentrum etwas Leben herrscht.

Durch den Bundesstaat „Minas Gerais“, der die Größe Frankreichs besitzt, ging es weiter Richtung Küste. Vom bewaldeten Küstengebirge bekam ich eine genauere Vorstellung von der Zwölf-Millionen-Metropole Rio den Janeiro, die sich vor mir ausbreitete.

Schon allein den Straßenverkehr sollte man einmal erleben – Busse, Autos, Mopeds, Radfahrer oder Menschen mit Handkarren drücken sich durch die vollen Straßen, in die mich mein Navi bis direkt vor den Zuckerhut leitete.

Genau hier wollte ich auf dem Parkplatz die nächsten Tage schlafen, aber nach mehrmaligem umrunden wurde mir klar, dass es keinen Platz für mich hatte.

Nach weiteren Irrfahrten wurde ich schließlich in Ipanema an einer Lagune fündig. Die nächsten Tage besuchte ich die Wahrzeichen der Stadt. Den Zuckerhut, der mit einer guten Aussicht auf die Stadt und die Bucht aufwartet, die über der Stadt thronende Christusstatue auf dem Corcovado und die Strände von Ipanema und Copacabana.

Costa Verde, die grüne Küste, die sich zwischen Rio de Janeiro und Santos erstreckt, gehört zu den schönsten Küstenabschnitten in Lateinamerika. Kilometerlange Sandstrände, Inseln, bewaldete Berge, die bis an das Meer reichen, und versteckte Kolonialstädte machen die Gegend so besonders.

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