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Die Serie an brutalen Vergewaltigungen mit oft tödlichem Ausgang reißt in Indien nicht ab. Zugleich aber demonstrieren immer mehr Frauen gegen die oft unbehelligt davonkommenden Täter und die untätige Polizei. 
Die Serie an brutalen Vergewaltigungen mit oft tödlichem Ausgang reißt in Indien nicht ab. Zugleich aber demonstrieren immer mehr Frauen gegen die oft unbehelligt davonkommenden Täter und die untätige Polizei.  © Symbolbild: dpa
04.08.2013

11-Jährige in Indien nach versuchter Vergewaltigung verbrannt

In Indien ist ein elfjähriges Mädchen gestorben, nachdem ihre Peiniger sie nach einer versuchten Vergewaltigung mit Kerosin überschüttet und angezündet hatten. Das Mädchen sei bereits am Mittwoch mit schweren Verbrennungen in eine Klinik gebracht worden und später ihren Verletzungen erlegen.

Die Polizei habe am Samstag einen 18-Jährigen Verdächtigen festgenommen, berichtete die «Times of India». Er und ein Komplize, der noch auf der Flucht sei, seien noch von dem Opfer benannt worden. Ersten Ermittlungen zufolge habe der Festgenommene versucht, sich an der Elfjährigen zu vergehen. Als diese sich wehrte und drohte, ihn zu verraten, habe er sie mit Kerosin überschüttet und angezündet. Der Verdächtige wies dies nach Angaben der Zeitung zurück. Sein Komplize habe demnach das Mädchen mit Kerosin übergossen und angezündet.

Der Vorfall habe sich unweit des Wohnhauses des Mädchens in Howrah bei Kolkata ereignet. Trotz verschärfter Gesetze lasse die Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Indien nicht nach, sagten Aktivisten. Sexuelle Gewalt ist seit der tödlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin in einem Bus in Neu Delhi im Dezember ein viel diskutiertes Thema in der indischen Öffentlichkeit.

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