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© DPA-Symbolbild
16.02.2016

14-Jähriger bringt Handgranate in Unterricht mit - Schule geräumt

Wien. Um im Geschichtsunterricht zu punkten, hat ein 14-Jähriger in Österreich eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg in seine Schule mitgebracht. Der Unterricht verlief dann auch sehr, sehr lebhaft. Nur eben anders als gedacht.

Ans Pauken war nämlich nicht mehr zu denken. Die Schule sowie eine nahe Volksschule mussten geräumt werden, da zunächst nicht klar war, ob die Granate noch scharf war. 700 Kinder hatten so vorübergehend unterrichtsfrei.

Das nicht mehr explosive Mitbringsel aus dem Garten des Wochenendhauses seiner Eltern in Rumänien hatte am Montag in Wien einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Entminungsdienst ausgelöst. Statt ein Lob für die Beteiligung am Geschichtsunterricht zu bekommen, droht dem Jugendlichen nun eine Anzeige nach dem Waffengesetz, berichtete die Polizei am Dienstag.