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Im niedersäschsischen Süstedt wurden Pferde (Symbolbild) jahrelang im Stall gehalten. Ihre Knochen waren verwachsen, die Hufe wie Hörner gebogen.
Im niedersäschsischen Süstedt wurden Pferde (Symbolbild) jahrelang im Stall gehalten. Ihre Knochen waren verwachsen, die Hufe wie Hörner gebogen. © Symbolbild: dpa
15.07.2013

Abgemagert und Hufe wie Hörner: Pferde jahrelang im Stall eingepfercht

Es sind keine schönen Bilder. Selbst der Laie erkennt sofort auf den ersten Blick, dass die abgebildeten Pferde unterernährt sind, dass sich die wie Hörner anmutenden Hufe nach oben kringeln. „Bild-Online“ berichtet von einem haarsträubenden Fall von Verwahrlosung bei Pferden auf einem Hof im niedersächsischen Süstedt.

„Seit mindestens sieben Jahren kümmerte sich niemand mehr um ihre Hufe, sodass aus ihnen mittlerweile lange, gewundene Hörner gewachsen sind“, notiert „Bild-Online“. 16 von 20 Pferden seien ständig im Stall gestanden, viele hätten wegen Bewegungsmangels „völlig verwachsene Knochen“ und entsprechend starke Schmerzen. Das Veterinäramt hatte schließlich von den schlimmen Zuständen erfahren und nach einer Kontrolle Alarm geschlagen.

Einem alten Mann sei die Pferdehaltung über den Kopf gewachsen, heißt es bei „Bild-Online“. Mitarbeiter des Bio- und Tierschutzhofes Geißblatthof in Warpe bei Bruchhausen-Vilsen haben sich der Tiere abgenommen. Ein Hufschmied habe die Pferde betäuben müssen, „um die bis zu 50 Zentimeter langen Hufe absägen zu können“, liest man bei „Bild-Online“. Noch ist nicht sicher, ob nicht doch das ein oder andere Pferde eingeschläfert werden muss.

Hier geht es direkt zum "Bild"-Artikel mit den schrecklichen Bildern.

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