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Freut sich auf seinen Einsatz im Vorabendprogramm der ARD: Thomas Gottschalk wird eine halbstündige Promi-Plaudershow moderieren.
Freut sich auf seinen Einsatz im Vorabendprogramm der ARD: Thomas Gottschalk wird eine halbstündige Promi-Plaudershow moderieren. © dpa
15.07.2011

Abschied von "Wetten, dass...": Gottschalk zur ARD

Jetzt ist es amtlich: Nach seinem Abschied von der ZDF-Show «Wetten, dass..?» wechselt Thomas Gottschalk zur ARD. Dort wird der 61-Jährige künftig ab Januar 2012 viermal in der Woche eine Vorabendshow im «Ersten» präsentieren. In der halbstündigen Live-Show soll der 61-Jährige montags bis donnerstags mit Gästen aus dem Kultur- und Entertainment-Bereich über das aktuelle Zeitgeschehen diskutieren.

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«Das erinnert ein bisschen an meine Radio-Anfänge in der ARD. Immerhin habe ich insgesamt mindestens zehn Jahre meines Lebens täglich vor dem Mikrofon gesessen», sagte Gottschalk nach Angaben der ARD. «Der Ernst des Lebens gehört in die "Tagesschau". Aber es gibt ja Gott sei Dank neben Politik, Seuchen und Finanzkrisen auch noch den ganz normalen täglichen Wahnsinn. Für den bin ich in Zukunft zuständig.»

Nach der Ankündigung von Gottschalk, «Wetten, dass..?» nach mehr als zwei Jahrzehnten den Rücken zu kehren, hatten sich sowohl die ARD als auch das ZDF um den Entertainer bemüht. Das ZDF wollte ihm eine wöchentliche Sendung geben; die ARD hatte von vornherein geplant, mit Gottschalk ihr schwächelndes Vorabendprogramm zu stärken. Die neue Show liegt nach ARD-Angaben in der Verantwortung des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und wird von der Firma Grundy Light Entertainment produziert.

Wunschkandidat des ZDF für die Gottschalk-Nachfolge soll Entertainer und Comedian Hape Kerkeling sein. "Bild" vermeldet aber, dass "alle bisherigen Pläne für die ­Gottschalk-Nachfolge" nicht aufzugehen scheinen. "Deshalb soll Michelle Hunziker in Zukunft die zentrale Rolle spielen – neben wechselnden Gastmoderatoren wie Barbara ­Schöneberger, „Bully“ Herbig und auch Thomas Gottschalk." dpa/tok

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