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Achtung Abzocke: Der SMS-Dienst Bongo kann zur Kostenfalle werden.
Achtung Abzocke: Der SMS-Dienst Bongo kann zur Kostenfalle werden. © Symbolbild dpa
22.11.2016

Achtung Abzocke: SMS-Dienst Bongo kann zu Kostenfalle werden

Der SMS-Dienst Bongo ist momentan groß im Kommen. Per SMS kann man beispielsweise seinen Namen und Wohnort oder eine Frage an Bongo schicken. Bereits nach kurzer erhält man eine verblüffende Antwort. Allerdings lauert bei dem SMS-Dienst eine versteckte Kostenfalle.

Um Bongo zu nutzen, senden Sie einfach eine SMS an die Nummer 44044. Die gestellte Frage wird von Bongo kreativ, witzig oder total verblüffend beantwortet. Bongo durchsucht das gesamte Internet nach Informationen und bastelt daraus eine interessante und spannende Antwort für den Nutzer. Aber hier ist Vorsicht geboten, denn Bongo kann laut Spezialisten schnell zur Abzocke werden.

Der Infodienst antwortet beispielsweise auf ganz einfache Fragen, zum Beispiel wann der nächste Bus oder Zug abfährt. Der Tipp von den Experten lautet: Google, Siri oder Cortana können diese Fragen ebenso beantworten – und kosten obendrein nichts. Noch interessanter sind jedoch die Antworten auf die Nachrichten, in denen Namen und Wohnort einer bestimmten Person stehen. Bongo hat seine Informationen nämlich neben verschiedenen Suchmaschinen auch aus sozialen Netzwerken und zieht Schlüsse aus den Interaktionen, die dort stattfinden. Das kann möglicherweise zu Missverständnissen führen und macht deutlich, wie transparent solche – vermeintlich geschützten – Daten für Dritte sind. Wer nicht möchte, dass Bongo sämtliche Facebook-Postings ausliest und daraus eine erfundene Antwort erstellt, sollte dringend einmal die Privatsphäre-Einstellungen überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

Vorsicht: Kostenfalle

Der Nutzer bezahlt für eine SMS an Bongo 1,99 Euro – bei mehr als 160 Zeichen zahlt man gleich für zwei (oder mehr) SMS. Experten warnen: Zu viel Geld für einen kurzen Spaß. Darüber hinaus antwortet Bongo meist so, dass man aus lauter Neugier gleich die nächste Frage stellen will. Spezialisten raten daher: Lieber selbst prüfen, welche Infos Google, Facebook oder Twitter über ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Person hat.

Hat der Nutzer den Service erst einmal in Anspruch genommen, wird er regelmäßig per SMS aufgefordert, Bongo erneut zu nutzen. Bei den wiederholten Erinnerungs-SMS entstehen zwar keine Kosten, trotzdem geht es schnell auf die Nerven. Die automatische Erinnerung an Bongo lässt sich allerdings nur abstellen, indem man eine SMS mit dem Inhalt „STOP“ an Bongo sendet oder bei der Hilfe-Hotline unter (069) 66102600 anruft. Wie viel Kosten allerdings beim Anruf der Hotline entstehen, wird auf der Seite des Betreibers nicht angegeben.

Alternativ soll es laut Webseite die Möglichkeit geben, sich per Email von dem Dienst abzumelden. So soll es bereits reichen, eine Nachricht an die Adresse support@199bongo.com zu senden oder das Online-Kündigungsformular nutzen. 

Wer Hilfe benötigt, ist beim PC-Spezialist in Pforzheim gut beraten.


PC Spezialist Pforzheim

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