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Allergien und Krebsgefahr durch Bubble-Tea?
Allergien und Krebsgefahr durch Bubble-Tea? © Symbolbild: dpa
22.08.2012

Allergien und Krebsgefahr durch Bubble-Tea?

Bubble Tea hat es in sich - sowohl, was die Kalorienanzahl angeht, als auch in Bezug auf eine mögliche Erstickungsgefahr. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnte jüngst davor, dass sich vor allem Kinder bis vier Jahre an den fruchtsirupgefüllten Kügelchen in dem Modegetränk verschlucken könnten.

Dass das Hip-Getränk außerdem noch das Krebsrisiko erhöhen und Allergien auslösen kann, zu diesem Ergebnis kamen laut „Bild.de“ nun auch Chemiker des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH). In einigen Proben einer bundesweiten Filialkette in Mönchengladbach entdeckten die Wissenschaftler giftiges Styrol, Acetophenon und bromierte (giftige) Substanzen in den Kugeln eines Großherstellers aus Taiwan. So „Bild.de“, die sich dabei auf die „Rheinische Post“ bezieht.

 

Nach dem Willen von Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) soll das Getränk mit einem Warnhinweis versehen werden. Ernährungsexperten der Verbraucherzentralen und der Stiftung Warentest betonen zudem immer wieder die hohe Kalorienzahl von Bubble-Tea: Je nach Größe und Zusammensetzung enthält ein Becher so viele Kalorien wie eine Hauptmahlzeit, nämlich 300 bis 500. Hinzu kommt, dass die Fruchtaromen meist nicht aus echten Früchten stammen. Zum Teil sind es laut der Zeitschrift «test» synthetische Azofarbstoffe, die im Verdacht stehen, bei Kindern zu Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefiziten zu führen (Ausgabe 7/2012). Der Anbieter BoBo Q teilte auf Anfrage mit, dass derzeit geprüft werde, ob sich kritische Inhaltsstoffe durch pflanzliche Alternativen ersetzen lassen.

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