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Ein interessantes Bild auf Facebook entdeck und angeklickt? Das ist noch nicht schlimm. Wenn sich mit dem Bild auch eine Datei automatisch lädt, ist allerdings höchste Vorsicht geboten. Diese Datei sollte nie angeklickt, sondern gleich gelöscht werden.
Ein interessantes Bild auf Facebook entdeck und angeklickt? Das ist noch nicht schlimm. Wenn sich mit dem Bild auch eine Datei automatisch lädt, ist allerdings höchste Vorsicht geboten. Diese Datei sollte nie angeklickt, sondern gleich gelöscht werden. © Symbolbild: dpa
13.12.2016

Alter Trick mit dem Klick: "ImageGate" bringt verseuchte Bilder per Facebook

Es ist immer der gleiche Trick mit dem Klick. Dem Leser wird etwas präsentiert, was ihn staunen oder rätseln lässt, dann rutscht der Cursor darüber und schon macht der PC ungewollt Bekanntschaft mit schädlichen Inhalten. „ImageGate“ heißt so ein neuer Trend, der in den sozialen Netzwerken wie Facebook und LinkedIn zum Anklicken von mit Schadsoftware versehen Fotos verleitet.

Das Bild öffnet sich nach dem Klick ganz normal. Gefährlich wird die dabei automatisch heruntergeladene Datei, hinter der sich die Ransomware Locky versteckt. Sie verschlüsselt persönliche Daten und fordert anschließend Lösegeld. Also: Am besten gar nicht erst das Bild anklicken, auf jeden Fall aber niemals diese Download-Datei anklicken.

Die sozialen Netzwerke können Bilder schnell und unendlich oft verteilen, ohne dass jemand effektiv die Flut der schädlichen Machwerke eindämmen könnte. Eine Sicherheitsstudie besagt, dass alle 81 Sekunden Schadsoftware aus dem Internet heruntergeladen wird. Das ist meistens Malware, die von Antivirenprogrammen entdeckt und unschädlich gemacht wird. Und: Innerhalb von 60 Sekunden werden 274 unbekannte Gefährdungen entdeckt. Die Angst surft mit.

Als „ImageGate“ bezeichnen Sicherheitsexperten den Trend, verseuchte Bilder über soziale Netzwerke zu versenden. Wer nach der Bildbetrachtung den Download anklickt, infiziert seinen Rechner. Sofort beginnt Locky, die Daten zu verschlüsseln – und die werden erst nach Zahlung eines Lösegelds wieder freigegeben. Theoretisch. Manchmal. Oft erpressen die Kriminellen mehrmals Geld.

Gefährlich werden vor allem Dateien mit den Erweiterungen SVG, JS oder HTA. Diese dürfen nie geöffnet werden. Ohnehin gilt: Dateien, die per Bildbetrachtung und automatischem Download auf den Rechner gelangen, sollten ebenfalls nie angeklickt, sondern gleich gelöscht werden.

Und was kann man vorbeugend tun? Prinzipiell gilt: Immer ein Backup der wichtigsten Daten auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick erstellen. Wer das regelmäßig tut, muss nicht den Verlust wertvoller Daten fürchten und kann im Notfall wieder auf sie zurückgreifen. Und: Alle externen Geräte müssen vom verseuchten Rechner getrennt werden.

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