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07.04.2008

Außerirdisch

Dieser Tage hat sich Hans Schlegel (57) geäußert. Er glaube an Außerirdische. Er sei davon überzeugt, dass wir Menschen nicht die Einzigen im Weltraum seien. Schon vergessen, wer Hans Schlegel ist?

Schlegel ist der aktuellste deutsche Astronaut: „Warum sollte der Schöpfungsakt alleine auf die Erde begrenzt sein?“, sagte der Mann mit einer gewissen Kernkompetenz für Regionen jenseits der Troposphäre. Eine schwierige Frage, die Schlegel da in den Weltraum gestellt hat. Eine Antwort könnte lauten: Weil eine Menschheit, die dabei ist, ihren Planeten zu ruinieren und manchem gar als Hautkrankheit der Erde gilt, eigentlich genügen müsste. Oder vielleicht, weil der Schöpfungsakt so anstrengend war, dass der Schöpfer oder die Schöpferin für die folgenden sieben Billiarden Jahre erst einmal erschöpft ist?

Falls dem jedoch nicht so ist, und irgendwo noch eine Spezies ihren Unfug im Universum treibt, gibt Schlegel Entwarnung. Wir werden sie nie zu spüren bekommen: „Alleine das nächste Sonnensystem ist so weit entfernt. Reisen dahin sind noch undenkbar.“ Darüber muss man nicht betrübt sein. Risikolos lässt es sich daher mit Schlegel einer Meinung sein, der munter plauderte: „Es würde mich nicht stören, wären die Außerirdischen intelligenter als wir Menschen.“ Was Astronaut Schlegel nur wolkig andeutete, sei hier ausformuliertmit frecher Selbstkritik: Wirklich wundern würde es uns aber auch nicht.