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Leverkusens Mannschaft jubelt nach dem Tor zum 4:1 durch Karim Bellarabi (2.v.r.). Foto: Torsten Silz
Leverkusens Mannschaft jubelt nach dem Tor zum 4:1 durch Karim Bellarabi (2.v.r.). Foto: Torsten Silz
08.02.2019

Bayer Leverkusen vorerst auf Europapokal-Platz

Mainz (dpa) - Bayer Leverkusen ist in der Fußball-Bundesliga vorerst auf einen Europapokal-Platz gestürmt. Das Team von Trainer Peter Bosz kam am Freitagabend zum Auftakt des 21. Spieltages zu einem 5:1 (4:1) bei Mainz 05.Durch seinen dritten Bundesliga-Erfolg nacheinander kletterte der Werksclub mit 33 Punkten auf Rang fünf. Wendell (5.), Kai Havertz (20.), Julian Brandt (30.) und Karim Bellarabi (43.) sorgten schon vor der Pause für die Entscheidung. Brandt (64.) markierte mit seinem zweiten Tor den Endstand. Robin Quaison (9.) traf für die Gastgeber zum zwischenzeitlichen 1:1. Die Mainzer bleiben nach der zweiten Niederlage in Folge auf Platz elf.

Nach dem dritten Bundesliga-Erfolg nacheinander unter ihrem neuen Trainer Peter Bosz - eine solche Serie gelang Bayer zuletzt vor drei Jahren - kletterten die Leverkusener mit 33 Zählern vorerst auf den fünften Rang. Die bislang überzeugenden Mainzer mussten fünf Tage nach dem 0:3 in Augsburg den zweiten Rückschlag hinnehmen und blieben mit 27 Zählern auf Rang elf.

Bayer-Coach Bosz reagierte auf die Pokal-Pleite in Heidenheim und änderte in Mainz sein Team auf fünf Positionen. Der Niederländer vertraute der Startformation, die in der Vorwoche Rekordmeister Bayern München mit 3:1 bezwungen hatte. Und er hatte Erfolg.

Dabei gehörten die ersten Minuten noch den Mainzern. In der zweiten Minute hätte Jean-Philippe Mateta beinahe einen Bayer-Fauxpas genutzt, scheiterte aber an Leverkusens Torwart Lukas Hradecky. Drei Minuten später begann dann das Angriffs-Festival - auch begünstigt durch haarsträubende Mainzer Fehler: Wendell nutzte die erste Torchance der Gäste nach einer Kombination von Kevin Volland und Bellarabi. Zwar konnte der Schwede Quaison (9.) nach einem Eckball ausgleichen. Doch Bayer ließ sich nicht mehr davon beeindrucken.

Vor allem Nationalspieler Brandt, aber auch Bellarabi und Volland wirbelten die FSV-Abwehr durcheinander. So brachte Havertz (20.) sein Team wieder in Front, Brandt (30.) erhöhte nach Doppelpass mit Volland. Sekunden zuvor hatte Bellarabi nur die Latte getroffen. Kurz vor dem Wechsel traf er dann besser und ließ mit seinem Schuss vom rechten Strafraumeck FSV-Torwart Florian Müller keine Chance. Eine Minute zuvor hatte Müllers Teamkollege Aaron Pech, als er nur die Latte traf. Mehr war von den Mainzern aber nicht mehr zu sehen.

Im zweiten Abschnitt beruhigte sich die Partie. Die laufstarken Leverkusener behielten weiter die Kontrolle. In der 50. Minute verpasste Leon Bailey nur knapp das 5:1. Brandt holte dies nach etwas mehr als eine Stunde nach. Mainz ergab sich seinem Schicksal. Bayer durfte ungehindert kombinieren und das Spiel herunterspulen.