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Herr Regelmann bei seinem Besuch der 4b aus Grunbach © Privat
20.03.2012

Befragung eines Polizisten von der 4b aus Grunbach

Wie wird man eigentlich Polizist?

Das wollten die Kinder der 4b aus Grunbach gerne wissen. Deshalb luden sie Herrn Markus Regelmann, den Präventionsbeamten der Polizeidirektion Pforzheim zu sich in die Schule ein. Eine Stunde lang löcherten sie ihn mit vielen Fragen, auf die er geduldig antwortete. Nach dem Interview war sich mancher Schüler einig: Mein Traumberuf ist Polizist!

Fragen an Herr Regelmann

Lisa: Welchen Schulabschluss braucht man, um Polizist zu werden?

Herr Regelmann: Auf jeden Fall die Mittlere Reife

Janina: In welchen Fächern muss man besonders gut sein?

Herr Regelmann: Deutsch, denn Polizisten müssen viele Berichte schreiben

Kim: Mussten Sie schon mal Ihre Waffe benutzen?

Herr Regelmann: Ja, beim Training, aber auch, um durch Verkehrsunfälle verletzte Tiere zu erlösen. Auf Menschen wird fast nie und nur im äußersten Notfall geschossen.

Fiona: Was wird am häufigsten gestohlen und angezeigt?

Herr Regelmann: Geld, weil das nicht zugeordnet werden kann, d.h. man kann nicht feststellen, wem es gehörte.

David: Warum fahren Polizisten immer zu zweit?

Herr Regelmann: Um sich zu schützen, zu zweit ist man stärker als alleine?

Sophia: Was ist das Spannendste am Polizist sein?

Herr Regelmann: Bei Einsätzen dabei zu sein, man weiß nie, was kommt, das ist spannend..

Liana: Tragen Sie immer eine Waffe?

Herr Regelmann: Ja, außer wenn ich in Schulen oder Kitas gehe.

Fabienne: Wieso sind Sie Polizist geworden, was macht dabei Spaß?

Herr Regelmann: Mein Onkel war Polizist, als Grundschüler durfte ich ihn mal begleiten und das hat mir gut gefallen.

Cavin: Wie viele Arten von Polizisten gibt es?

Herr Regelmann:Viele, Schutzpolizisten, Verkehrspolizisten, Streifenpolizisten, Bereitschaftspolizisten.

Kübra: Haben Sie schon mal jemanden verhaftet?

Herr Regelmann: Ja schon oft

Charlotte: Ist Ihre Uniform bequem?

Herr Regelmann: Ja sehr..

Patrick: Wie wird man Kommissar?

Herr Regelmann: Man braucht Abitur, dann kann man sich bewerben. Bekommt man einen Platz, arbeitet und studiert man gleichzeitig vier Jahre lang. Toll ist, dass man dabei auch schon Geld verdient. Allerdings kommen auf 200 Plätze bis zu 3000 Bewerber. Da braucht man schon gute Noten.