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Den obligatorischen Ausgang, eine Pause vom Gefängnisleben, hat dieser Mann für eine Flucht genutzt. Unter anderem wurde er wegen Vergewaltigung hinter Gitter gebracht.
Den obligatorischen Ausgang, eine Pause vom Gefängnisleben, hat dieser Mann für eine Flucht genutzt. Unter anderem wurde er wegen Vergewaltigung hinter Gitter gebracht. © dpa
21.01.2016

Bei Ausgang geflüchtet: Schwerverbrecher verschwindet aus Brauhaus

Köln. Ein unter anderem wegen Vergewaltigung verurteilter Straftäter ist bei einem Ausgang in Köln geflohen. Der 58-Jährige sei im Oktober 1991 zunächst für neun Jahre ins Gefängnis gekommen. Anschließend kam er in die Sicherungsverwahrung, weil das Gericht ihn als besonders gefährlich eingeschätzt hatte.

Untergebracht war er in einem Teil der Justizvollzugsanstalt Aachen. Die Polizei fahndet nach dem Mann. Er soll sich Mittwochmittag in einem Brauhaus nahe dem Dom aufgehalten haben. Nach Angaben des Sprechers besuchte er die Gaststätte in Begleitung von Justizbeamten. Als er zur Toilette gegangen sei, sei es ihm gelungen, zu entwischen. „Das hätte so nicht passieren dürfen“, sagte der Sprecher. Straftäter, die lange Zeit im Gefängnis sind, müssen ihm zufolge mindestens viermal im Jahr ausgeführt werden.

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