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Eisige Temperaturen erschweren das Leben in Russland. Die Infrastruktur ist stark belastet, über 120 Menschen starben bislang den Kältetod, mehr als 1700 Kälteopfer mussten behandelt werden.
Eisige Temperaturen erschweren das Leben in Russland. Die Infrastruktur ist stark belastet, über 120 Menschen starben bislang den Kältetod, mehr als 1700 Kälteopfer mussten behandelt werden. © dpa
25.12.2012

Bislang mindestens 123 Kältetote in Russland

Die schweren Dezemberfröste in Russland haben bisher mindestens 123 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 1700 Kälteopfer hätten medizinische Versorgung benötigt. Etwa 880 Menschen befänden sich noch in Kliniken, zitierte die Agentur Interfax am Dienstag Gesundheitskreise.

Allein am Heiligabend seien sieben Menschen in verschiedenen Regionen des Riesenreiches erfroren. Kritiker bemängeln, dass vor allem für Obdachlose kaum Notunterkünfte bereitstehen. In mehreren Gegenden herrschte weiter schwerer Frost weit unter minus 30 Grad. Für Moskau sagten Meteorologen allerdings einen deutlichen Temperaturanstieg voraus. dpa