nach oben
Ein Warnschild vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg steht an der Fundstelle eines Weltkriegs-Blindgängers an der Nuthe in Potsdam. Rund 9000 Menschen mussten ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen.
Ein Warnschild vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg steht an der Fundstelle eines Weltkriegs-Blindgängers an der Nuthe in Potsdam. Rund 9000 Menschen mussten ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen. © dpa
24.09.2013

Bomben-Entschärfung legt Potsdam lahm - 9000 Menschen betroffen

Die Entschärfung eines Bombenblindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Dienstag die Potsdamer Innenstadt weitgehend lahmgelegt. Behörden, Schulen und Kindertagesstätten blieben geschlossen. Auch der Verkehr kam zum Erliegen.

Knapp 9000 Menschen mussten bis 8 Uhr im Umkreis von 1,5 Kilometern um den Fundort der Bombe ihre Wohnungen verlassen. Auch der Hauptbahnhof wurde geschlossen. Auf dem Grund des Flüsschens Nuthe war in der vergangenen Woche eine 250-Kilo-Bombe amerikanischer Herkunft gefunden worden. Die Bombe soll bis zum Nachmittag entschärft werden.