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In einem Landmaschinenhandel in Brand geratene Gummistiefel (Symbolbild) entwickelten gesundheitsschädliche Rauchgase, weshalb 60 Menschen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden mussten.
In einem Landmaschinenhandel in Brand geratene Gummistiefel (Symbolbild) entwickelten gesundheitsschädliche Rauchgase, weshalb 60 Menschen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden mussten. © Symbolbild: dpa
13.01.2012

Brennende Gummistiefel bringen 60 Menschen in Krankenhaus

Heeslingen/Rotenburg. Eine Kiste mit brennenden Gummistiefeln hat am Donnerstagabend 60 Menschen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei am frühen Freitagmorgen mitteilte, brach in einem Landmaschinenhandel im niedersächsischen Heeslingen (Kreis Rotenburg) zunächst ein Feuer in einer Kiste mit Gummistiefeln aus. «Es hat nicht furchtbar gebrannt, aber furchtbar geraucht», sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa.

Der Brand sei bereits fast durch die Sprinkleranlage der Firma gelöscht gewesen. Die brennenden Gummistiefel hätten aber nicht nur sehr gestunken, sondern vor allem gesundheitsschädliche Rauchgase entwickelt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf 200 000 Euro - er entstand überwiegend durch die Löscharbeiten der Feuerwehr. dpa